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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 12. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

Hessische Industrie weiter auf Erholungskurs

Kräftiger Umsatzanstieg, aber weiter gedämpfter Beschäftigungsrückgang

Hessen. Die hessische Industrie setzte im Mai dieses Jahres ihre Aufholjagd fort. Sie verzeichnete diesem Jahr das bisher höchste Umsatzwachstum und den geringsten Beschäftigungsrückgang. Nach Angaben des Hessischen Statistischen Landesamtes lagen die Umsätze der hessischen Industrie im Mai 2010 mit 7,6 Milliarden Euro um 16 Prozent über dem Vorjahresniveau. Dank eines hervorragenden Exportgeschäfts im Elektro-, Kraftwagen- und Chemie/Pharmabereich legten die Auslandsumsätze der gesamten Industrie um 21 Prozent auf vier Milliarden Euro zu. Die Inlandsumsätze erhöhten sich um zwölf Prozent auf 3,7 Milliarden Euro.
Bei den Herstellern von elektrischen Ausrüstungen gab es einen Anstieg um 39 Prozent auf 410 Millionen Euro. Die Hersteller von Gummi- und Kunststoffwaren erreichten ein Plus von 16 Prozent auf 510 Millionen Euro und die Hersteller von Kraftwagen und Kraftwagenteilen von 14 Prozent auf 1,4 Milliarden Euro. Mit 1,8 Milliarden Euro übertraf der Chemie/Pharmasektor den Vorjahresstand um zwölf Prozent. Ein leichter Rückgang der Inlandsumsätze ließ die Umsätze des Maschinenbaus nur um fünf Prozent auf 580 Millionen Euro ansteigen.

Das kräftige Umsatzwachstum der letzten drei Monate hat das kumulierte Ergebnis sehr positiv beeinflusst. Von Januar bis Mai 2010 erzielte die hessische Industrie einen Umsatz von 36,1 Milliarden Euro, und übertraf das entsprechende Vorjahresergebnis um 9,3 Prozent. Die Inlandsumsätze nahmen um 5,9 Prozent auf 17,9 Milliarden Euro zu, die Auslandsumsätze um 13 Prozent auf 18,3 Milliarden Euro.

Die Beschäftigungssituation der hessischen Industrie hat sich weiter entspannt. Mit 337.000 Beschäftigten gab es im Mai nur noch einen Rückgang von 2,9 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat, die geringste Abnahme in diesem Jahr. Im Januar hatte es noch ein Minus von 4,9 Prozent und im April von 3,2 Prozent gegeben. Der Chemie/Pharmabereich verfehlte mit 55.400 Beschäftigten den Vorjahresstand um 1,7 und die Hersteller von Gummi- und Kunststoffwaren mit 29.300 um 1,0 Prozent. Im Maschinenbau ging der Personalbestand um 5,3 Prozent auf 36.600 und im Kraftwagenbereich um ebenfalls 5,3 Prozent auf 45.000 zurück. Strukturveränderungen führten bei der Elektrotechnik zu einem Rückgang von 8,9 Prozent auf 23. 100 Beschäftigte. (red)



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