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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 12. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

Mehr Hilfen bei Entwicklungsproblemen junger Menschen

Hessen. Im Jahr 2009 wurde in Hessen rund 3.800 Kindern, Jugendlichen und jungen Volljährigen durch Erziehungsbeistand, Betreuungshelfer (Einzelbetreuung) oder in Form von sozialer Gruppenarbeit bei der Bewältigung ihrer Entwicklungsprobleme geholfen. Wie das Hessische Statistische Landesamt mitteilt, waren dies acht Prozent mehr als im Jahr zuvor. Während bei 1.700 Kindern und Heranwachsenden im Verlauf des Jahres die Hilfe beendet wurde, dauerte sie bei gut 2.100 jungen Menschen am Jahresende 2009 noch an. Gut 1.800 Hilfen wurden 2009 begonnen.

Den Kindern und Jugendlichen wurde in gut 37 Prozent (1420) der Fälle ein Betreuungshelfer zur Seite gestellt; 40 Prozent (1.521) erhielten Erziehungsbeistand und knapp 23 Prozent (855) nahmen an der sozialen Gruppenarbeit teil. Mit 63 Prozent hatten mehr männliche als weibliche junge Menschen einen Einzelbetreuer. In der sozialen Gruppenarbeit lag dieser Anteil mit 76 Prozent noch höher.

Hauptzielgruppe (59 Prozent) der Hilfen bei Entwicklungsproblemen sind bei Beginn der Hilfe die Zwölf- bis unter 18-Jährigen. Während die soziale Gruppenarbeit schon bei Jüngeren einsetzt (knapp die Hälfte war zwischen sechs und zwölf Jahren), wird die Einzelbetreuung mit 63 Prozent mehr den Zwölf- bis unter 18-Jährige gewährt.

Die wirtschaftliche Situation hat oft Einfluss auf die Notwendigkeit von Hilfen. So lebte knapp die Hälfte der Familien von Transferleistungen. Auch die Familienstruktur spielt eine große Rolle. Oft lebten die jungen Menschen bei Beginn der Hilfe bei einem Elternteil oder in „Patchworkfamilien“. Bei den jungen Menschen, die an einer sozialen Gruppenarbeit teilnahmen, traf dies bei 60 Prozent zu. Bei der Hilfe durch einen Erziehungsbeistand oder Betreuungshelfer lag dieser Anteil sogar bei rund sieben Zehntel.

Die Gründe für die Hilfegewährung waren recht unterschiedlich, wobei bis zu drei Gründe genannt werden konnten. Während bei der sozialen Gruppenarbeit Auffälligkeiten im sozialen Verhalten mit 31 Prozent sowie schulische/berufliche Probleme mit knapp 21 Prozent dominierten, waren für die Einzelbetreuung neben diesen Gründen auch die eingeschränkte Erziehungskompetenz der Eltern ein ebenso häufiger Grund. Die einzelnen Gründe schwankten zwischen 17 und 20 Prozent. (red)



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