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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 12. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

Wirtschaftswachstum in den hessischen Kreisen

Hessen. In den Jahren 2000 bis 2008 wuchs das nominale Bruttoinlandsprodukt (BIP), die Summe aller in der Region produzierten Waren und Dienstleistungen, im Wetteraukreis von 5,6 Milliarden Euro um 33,2 Prozent auf 7,5 Milliarden Euro. Wie das Hessische Statistische Landesamt aufgrund aktueller Berechnungen berichtet, war dies der stärkste relative Anstieg unter den hessischen Landkreisen und kreisfreien Städten. Den geringsten Anstieg hatte die Stadt Offenbach mit 2,9 Prozent zu verbuchen (von 4,3 auf 4,4 Milliarden Euro). Für Hessen insgesamt waren es 20,9 Prozent (von 183,1 auf 221,4 Milliarden Euro).

Bei einer Betrachtung der Wirtschaftsbereiche fällt auf, dass sich in den sieben letztplatzierten Kreisen die Bruttowertschöpfung des Produzierenden Gewerbes seit 2000 nicht nur unterdurchschnittlich entwickelte, sie war sogar rückläufig. Gleichzeitig waren die zwar positiven Zuwächse in den Dienstleistungsbereichen geringer als im hessischen Mittel (außer im Main-Kinzig-Kreis) und zu schwach, um die Verluste wettzumachen.

Bei einer Einschätzung der wirtschaftlichen Situation muss neben dem Wachstum allerdings auch das Niveau betrachtet werden. Die Regionen mit der stärksten Dynamik sind nicht zugleich auch diejenigen mit der größten Wirtschaftskraft. Beim Bruttoinlandsprodukt je Einwohner bleibt zum Beispiel der Wetteraukreis mit 24.970 Euro um 31,5 Prozent unter dem hessischen Durchschnitt (36.470 Euro). Mit 37.300 Euro liegt die Stadt Offenbach hingegen über den Durchschnitt. Prinzipiell haben in dieser Disziplin die kreisfreien Städte die Nase vorn. Sie profitieren von einem Überschuss an Einpendlern, die an ihrem Arbeitsort zur Wertschöpfung beitragen. Frankfurt am Main übertrifft den Hessenwert um mehr als 120 Prozent und erreicht gut 80.800 Euro. Neben dem Einpendlerüberschuss zeichnen dafür eine hochproduktive Wirtschaftstruktur und eine Häufung von Unternehmenszentralen verantwortlich. Am anderen Ende der Skala liegt der Rheingau-Taunus-Kreis (20.800 Euro).

Insgesamt kommen die Landkreise beim Bruttoinlandsprodukt je Einwohner auf ein Niveau von 28.600 Euro, die kreisfreien Städte auf 62.900 Euro. (red)



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