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Motorsportler aus der Region von der Rallye-WM zurück

Wintrich/Melsungen. Weil der Verein durch eine Vielzahl eigener Aktivitäten schon unter Beweis gestellt hat, dass er eine solche Herausforderung meistern kann, hatte der ADAC  dem ASC Melsungen in diesem Jahr die Verantwortung für die Durchführung der Wertungsprüfungen (WP) 3 und 6 „Schönes Moselland“ anlässlich der WRC ADAC Rallye Deutschland übertragen. Unter der Leitung des Vorsitzenden und WP-Leiters Helmut Eberhardt wurde ein Führungsstab gebildet, der sich aus Jürgen Freund (Ludwigsau, Zuschauerlenkung), Uwe Schulz (Malsfeld, Material), Norbert Faber (Witzenhausen, Personal), Mischa Eifert und Mathias Becker (Alheim, Rettungsstationen) zusammensetzte.

Nach mehreren Vorbesprechungen in Trier reiste der ASC mit einem 13-köpfigen Team am 13. August in Wintrich an um das Basislager auf dem Campingplatz Georgshof in Wintrich zu errichten. Am Samstag wurde die Strecke besichtigt um die Zuschauerströme auf die richtigen Wege zu lenken und bereits am Sonntag begannen die Aufbauarbeiten für die Recce, die Besichtigungsfahrt der Rallyeteilnehmer am Dienstag. Hier war mit 18 Kontrollposten die korrekte Abfahrt sicherzustellen und an den Einmündungen in den Straßenverkehr die Gefährdung der Verkehrsteilnehmer auszuschließen.

An den folgenden Tagen bis zum Freitagmorgen wurde die komplette 19,8 Kilometer  lange Strecke einschließlich der Zuschauerzonen aufgebaut. Sperrzonen mussten beschildert werden und dafür gesorgt werden, dass die 20.000 Zuschauer sich nur dort aufhielten, wo sie ungefährdet waren. Dazu wurden insgesamt vier Kilometer  Zwiebelsack-Barrieren errichtet, 800 Eisenstangen in den Boden geschlagen, 5000 Kabelbinder verbraucht, 250 Müllsäcke aufgehängt, 250 Schilder aller Art aufgestellt und zirka 35 Kilometer rot-weisses Flatterband gespannt.

Bei den Kontrollfahrten am Donnerstagabend  wurde dann festgestellt, dass bereits die ersten Fans aus ganz Europa in den Weinbergen an der Strecke campierten.

Am Freitagmorgen, schon vor Sonnenaufgang, bezog die WP-Leitung ihre Positionen. Rettungsdienste, Streckenärzte, 196 Streckenposten und 50 Funkposten waren zu platziereNeben den 60 Helfern aus den Reihen des ASC- Melsungen waren an dem Tag der Veranstaltung  der MSC Braach, FFW Alheim-Heinebach, die MSG Frielendorf, der Funk Club Borken, Rallyefunk Lahn-Dill, der MSC Heilsbronn, der MSC Marktredwitz, der MSC Theeltal und der MSC Zwickau rund um die Strecke verteilt. Selbst die Marshal Crew Rallye International aus den Niederlanden war mit von der Partie. Sie bezogen ab 6 Uhr ihre Posten und gegen 8.30 Uhr war alles bereit.

Pünktlich um 11.34 Uhr startete Sebastian Loeb, der spätere Rallye-Sieger, um die Strecke als Bester mit einer Zeit von 12:06 Minuten zu durchfahren. Ihm folgten dann die weiteren 76 Teilnehmer. Im Anschluss befuhren die „Slowly Sideways“ , historische Rallyefahrzeuge, die Strecke. Zwischendurch kam etwas Nervosität auf, weil ein Fahrzeug die Strecke in Richtung Rebstöcke verlassen hatte. Weil dann die Meldung kam, dass Fahrer und Beifahrer wohlauf sind, konnte die Rallye ungestört weiterlaufen. Sorgen machte nur die Meldung, dass die WP 1 Ruwertal/Fell wegen Zuschauern auf der Strecke abgebrochen wurde und auch die WP 2 Grafschaft Veldenz wegen eines brennenden Fahrzeuges vorzeitig beendet wurde. Doch aufgrund der guten Vorbereitung konnten die zusätzlichen Zuschauerströme aufgefangen werden.

Um 16.23 Uhr startete dann die zweite Runde auf „Moselland“. Schon jetzt wurde um jede Sekunde gekämpft und D. Sordo durchfuhr die Strecke mit 12:01 Minuten, nachdem Sebastian Loeb nur 0,7 Sekunden langsamer war.

Nachdem die Wertungsprüfung beendet war, galt es noch, die komplette Streckensicherung und Beschilderung abzubauen, so dass einige Teams erst nach Sonnenuntergang wieder im Basislager eintrafen. Am Samstagvormittag wurde der Rest noch abgebaut und der Müll eingesammelt. Hier gilt es aber auch einmal den Zuschauern ein großes Lob auszusprechen, denn der größte Teil war bereits in Tüten und Müllsäcken verpackt. Gegen Mittag konnte die Strecke dann den Ortsbürgermeistern „besenrein“ übergeben werden.

Während ein Teil der eingesetzten Helfer die Gelegenheit nutzte um auf dem Truppenübungsplatz Baumholder die WP „Arena Panzerplatte“ zu besuchen, bereiteten sich die anderen für ihren Helfereinsatz auf der benachbarten WP „Moselwein“ am nächsten Tag vor. Im Laufe des Sonntags reisten dann die meisten Helfer wieder ab, während das Leitungsteam noch zu einem Empfang der Rallyeleitung eingeladen war. In seiner Grußansprache hob Rallyeleiter Armin Kohl als einzige die WP Moselland besonders hervor und dankte für den hervorragenden Einsatz. (Manfred Eifert)



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