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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 12. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

Logistikstandort Nordhessen wächst gegen den Trend

Posch: „Branche stellt jeden zehnten Arbeitsplatz im Bezirk Kassel“

Nordhessen. „Der Logistikstandort Nordhessen hat die Wirtschaftskrise des vergangenen Jahres gemeistert. Ende 2009 hat er mit 37.300 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten sogar einen neuen Höchststand erreicht. Damit stellt die Logistik jeden zehnten Arbeitsplatz in Nordhessen.“ Dies teilte der Hessische Wirtschaftsminister Dieter Posch heute in Wiesbaden mit. Seit 1999 baue die Branche in Nordhessen kontinuierlich Stellen auf, lediglich 2008 sei eine leichte, inzwischen wieder ausgeglichene Delle zu verzeichnen gewesen.

Während die Zahl der Logistikbeschäftigten im Regierungsbezirk Gießen seit 1999 bei rund 24.000 stagnierte, sackte sie in Südhessen im ein Sechstel auf rund 100.000 ab. Im Regierungsbezirk Kassel kletterte sie im gleichen Zeitraum um 12 Prozent, so dass Nordhessen inzwischen mit einem Anteil von 9,3 Prozent an der Gesamtzahl der Stellen den Landesdurchschnitt von 7,5 Prozent übertrifft. „Die Zahlen bestätigen eindrucksvoll die Leistungsfähigkeit des Logistikstandortes Nordhessen, der sogar in der Krise gegen den allgemeinen Trend wachsen konnte“, sagte Posch.

Für ganz Hessen ergibt sich bei den Logistik-Arbeitsplätzen unterm Strich ein Minus von vier Prozent seit 1999. Damit lag Hessen besser als die benachbarten Bundesländer, die Rückgänge um fünf bis sechs Prozent verzeichnen mussten. „Ich bin mir sicher, dass die Logistik in Hessen in diesem Jahr weiter wachsen wird – nicht nur im Norden“, sagte Posch. Mit den Flächenreserven, der hervorragenden Infrastruktur, technischen Leitprojekten wie „Staufreies Hessen 2015“ und Infrastrukturvorhaben wie dem Ausbau des Frankfurter Flughafens biete Hessen ausgezeichnete Bedingungen für eine Branche, die mit der zunehmenden Verflechtung von Produktionsabläufen und Warenströmen immer wichtiger werde. (red)



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Ein Kommentar zu “Logistikstandort Nordhessen wächst gegen den Trend”

  1. Logistiker

    Herr Posch verschweigt mal wieder, dass ein sozialversicherungspflichtiger Arbeitsplatz bei 401 € anfängt.
    Er stellt lieber nicht die Einkommensstufen in seine Betrachtung, dei belegen, das viele Mitarbeiter der Logistikfirmen ergänzende Leistungen nach Hartz IV erhalten.

    Mich kotzen diese ewigen unqualifizierten „Erfolgsmeldungen“ an.

    Und die Medien spielen mit ohne kritisch zu sein.

    Im Dritten reich wurden die Medien gleichgeschaltet.
    Das ist heute nicht nötig.
    Sie sind freiwillig unkritisch !


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