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Runder Tisch zum Verkehrslärm an der B3 und der B252

Saebisch: Ab 2011 zusätzlich Geschwindigkeitsbeschränkungen

Hessen. „Die bisherigen Maßnahmen haben den nächtlichen Verkehrslärm entlang der Bundesstraßen 3 und 252 spürbar reduziert. In etwa der Hälfte der Gemeinden ist er unter den nächtlichen Richtwert gesunken. Anderswo besteht allerdings noch Handlungsbedarf. Deshalb werden im kommenden Jahr zusätzlich Geschwindigkeitsbeschränkungen in Kraft treten müssen, wenn die Lärmbelastung in den Gemeinden an der B 3 und der B 252 unter den Grenzwert sinken soll. Zudem werden die örtlichen Firmen ihren nächtlichen Lieferverkehr weiter optimieren. Die Landesregierung wird sich ihrerseits weiter auf Bundesebene für eine Verschärfung des Sanktionsrahmens einsetzen.“ Dies kündigte der hessische Wirtschafts-Staatssekretär Steffen Saebisch heute in Kassel im Anschluss an die fünfte Sitzung des Runden Tisches von Kommunen, Firmen und Behörden an.

Die Durchfahrtsverbote für Lastwagen von über 3,5 Tonnen von 22 bis 6 Uhr bleiben auf beiden Straßen bestehen. Ausgenommen davon sind wie bisher auf der B 3 die Be- und Entlader aus den Kreisen Marburg-Biedenkopf und Schwalm-Eder, auf der B 252 die Be- und Entlader aus den Kreisen Waldeck-Frankenberg, Marburg-Biedenkopf und Hochsauerlandkreis.

Zusätzlich wird im kommenden  Jahr ein Tempolimit von 22 bis 6 Uhr  von 30 Kilometern pro Stunde für Lastwagen ab 3,5 Tonnen und gegebenenfalls Pkws unumgänglich sein. Dies betrifft alle Ortslagen an der B 3 sowie die Orte Berndorf, Herzhausen, Münchhausen,  Simtshausen, Todenhausen, Wetter, Niederwetter und Göttingen an der B 252. Die Details werden bis Jahresende geklärt.

„Damit wird es nach unseren Berechnungen in den meisten Orten gelingen, die gesetzlichen Grenzwerte für nächtlichen Verkehrslärm einzuhalten“, sagte der Staatssekretär. „Langfristige Abhilfe wird es nur durch den Bau von Umgehungsstraßen sowie der dringend notwendigen A 49 geben. Dafür werden wir uns beim Bundesverkehrsministerium weiter mit aller Kraft einsetzen. “

„Auch die Gemeinden müssen Verantwortung übernehmen. Das Wirtschaftsministerium wird hierzu Gespräche mit den  Kommunen an der B 3 und B 252 aufnehmen, wie vor Ort die Überwachung und Durchsetzung eines Tempolimits 30 sichergestellt werden kann“, sagte der Staatssekretär. Um  genug Zeit zur Vorbereitung zu haben, werde die bisherige Regelung noch bis zum Anfang des kommenden Jahres verlängert.

„Wir sind dank der Kooperationsbereitschaft von Kommunen, Firmen und Bürgern auf einem guten Weg zu einer dauerhaften Lösung des Nachtlärmproblems an den beiden Bundesstraßen“, sagte Saebisch. „Unser Ziel ist ein fairer Ausgleich zwischen den Interessen der Anwohner und denen der heimischen Wirtschaft.“ Der Staatssekretär dankte allen Teilnehmern des Runden Tisches für die konstruktive Mitwirkung. (red)



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