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HSG: Erstes Derby steht vor der Tür

HSG Gensungen/Felsberg gegen SVH Kassel, 25. September, 19.30 Uhr

Gensungen. Nach dem gelungenen Saisonstart (36:31 Erfolg über den Lehrter SV) und dem spielfreien Wochenende findet das erste einer Vielzahl von Derbys in der Gensunger Kreissporthalle statt. Der Gegner am  25. September ist ein alter Bekannter, der SVH Kassel. Nach der turbulenten letzten Saison, mit Aufstiegsambitionen, dubiosen Geschäften des Geschäftsführers und schließlich dem Weggang der hochbezahlten Stars, hat sich der Verein neu strukturiert und stellt mittlerweile eine ordentliche 3. Liga Mannschaft. Diese Mannschaft besteht zum einen aus erfahrenen Spielern, aber auch aus jungen Spielern mit regionalem Bezug. Die erfahrenen Spieler wurden aber erst kurz vor Saisonbeginn verpflichtet, denn Rico Bonath (27) und Chris-Florian Treutler (23) haben sich erst zwei Tage vor Saisonbeginn dem SVH angeschlossen.

Gerade der 2,04 Meter große Linkshänder Bonath bringt eine Menge Erfahrung mit sich. Im Alter von 23 Jahren sammelte er bereits Erstliga-Erfahrung mit dem TBV Lemgo. Doch zwei schwere Knieverletzungen brachten ihn und seine Karriere ins Wanken. Nach zwei Jahren bei der Ahlener SG versucht der gebürtige Berliner nun einen Neuanfang in Kassel. Der ebenfalls kurzfristig verpflichtete Chris-Florian Treutler ist auch kein Unbekannter, denn mit seinen noch jungen 23 Jahren hat er schon eine Menge Erfahrung sammeln können. Der vom Bundesligisten MT Melsungen kommende Spielmacher erhofft sich bei den Kasselern mehr Spielanteile, um sein Können unter Beweis zu Stellen. Bei den Verantwortlichen der MT spielte Treutler seit seiner Verpflichtung vor gut zwei Jahren keine Rolle mehr und nur selten gehörte er dem Aufgebot der MT an. Was bietet sich da besser an um sein Können unter Beweis zu stellen, als ein Debüt im Derby gegen Gensungen?

Die anderen nennenswerten Zugänge des SVH Kassel sind dem Gensunger Publikum bestens bekannt, denn sie spielten im letzten Jahr noch alle im Trikot der HSG Gensungen/Felsberg. Mit Peter Köpke, Christian Gherhard und Max Ziske spielen nämlich drei ehemalige Gensunger bei den Harleshäusern. Insgesamt wurde der Mannschaft damit ein ganz neues Gesicht verliehen, weshalb diese sicherlich auch noch ein paar Spieltage benötigt, um sich einzuspielen. Dass dies aber bereits in Ansätzen gut funktioniert, zeigt die knappe Niederlage in Gelnhausen. Hier hat vor allem Christian Gherhard mit sieben Treffern seine Fähigkeiten unter Beweis gestellt.

In Gensungen ist man dagegen nach dem geglückten Saisonauftakt sehr zufrieden. Obwohl es gegen Lehrte in einigen Situationen noch Probleme in der Absprache gegeben hat, hatte der zusehende Gast nie den Eindruck als könnte die HSG das Spiel verlieren. In der letzten Woche wurden diese „Kleinigkeiten“, wie sie Dragos Negovan nach dem Lehrte-Spiel bezeichnete, gezielt trainiert und damit behoben. Zusätzlich rückt nun auch wieder Jens Wiegräfe in die Mannschaft, der im ersten Saisonspiel aufgrund einer Mandelentzündung der Mannschaft nicht zur Verfügung stand. Der Neuzugang aus Münden hat in der Vorbereitung überzeugen können und wird die HSG-Abwehr weiter verstärken. Aufgrund seiner Vielseitigkeit ist er auch im Angriff eine echte Alternative, da er auf allen Rückraumpositionen agieren kann. Damit sind nun wieder alle Mann an Board und Dragos Negovan kann somit aus dem vollen Schöpfen.

Bereits in der Vorbereitung kreuzten sich übrigens die Wege beider Teams. Beim Baunataler Handball-Cup konnte sich die HSG damals knapp mit 23:20 durchsetzen. Allerdings standen dem Gästetrainer Stephan Albrecht in dieser Partie die beiden oben genannten Zugänge noch nicht zur Verfügung, so dass das anstehende Liga-Spiel komplett anders verlaufen könnte. In der nun stattfindenden Partie ist die HSG Gensungen/Felsberg zwar Favorit, aber ein Scheibenschießen wird es nicht geben, dafür ist der SVH Kassel nun zu stark besetzt. Außerdem haben die knappen Resultate aus der Vorsaison bereits gezeigt, dass die Spieler der HSG gelegentlich Schwierigkeiten mit der Spielweise des SVH haben. Daher sind auch die heimischen Fans gefordert, mit lautstarker Unterstützung ihre Mannschaft zum Sieg zu treiben, denn wie jeder Handballfan weiß, Derbys haben ihre eigenen Gesetze. (red)



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