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Perspektiven für den Borkener Bahnhof

Stadt und Deutsche Bahn legen Maßnahmen fest

Borken. Man muss sich um die Dinge kümmern um Erfolg zu haben, denn Ehrgeiz und Hartnäckigkeit zahlen sich fast immer aus. Das hat die Stadt Borken jetzt erneut unter Beweis gestellt. Das jüngste Beispiel ist der Borkener Bahnhof, der wahrlich keine gute Visitenkarte für Besucher der Stadt ist. Müll auf Gleisen und Bahnsteigen, Schmierereien auf Fenstern und Wartehäuschen, schmuddelig der ganze Eindruck, von behindertengerecht ganz zu schweigen. Doch seit einigen Wochen hat sich so manches getan. So arbeiteten am Mittwoch, 15. September, Mitarbeiter der Deutschen Bahn und des städtischen Bauhofes Hand in Hand und verliehen dem Bahnhof und seinem Umfeld in einem ersten Schritt etwas neuen Glanz.

Die Fenster wurden geputzt, Hinweisschilder gereinigt, Wartehäuschen und andere Flächen von Schmierereien befreit, Grünbereiche zurück geschnitten, Bahnsteige gesäubert, Unrat aufgesammelt und der Fahrradständer wurde wieder in einen ordentlichen Zustand versetzt. Nach dem Arbeitseinsatz bleibt nur zu hoffen, dass das nun freundlichere Umfeld des Bahnhofes eine Weile erhalten bleibt. „Es ist allerdings auch ein Stück Zivilcourage der Bevölkerung gefragt, um neuem Vandalismus Einhalt zu gebieten“, fordert Bürgermeister Bernd Heßler.

Barrierefreiheit

Das Thema des behindertengerechten Zugangs der Bahnsteige, soll Anfang 2011 aufgegriffen werden. Unter Einbindung der Öffentlichkeit wollen Stadt und Bahn Vorschläge, Konzepte und Lösungen erarbeiten, um die so dringend benötigte Barrierefreiheit für den Borkener Bahnhof zu erreichen.

Investitionen in 2014

Ein Unternehmen aus Lichtenstein ist Eigentümer des Bahnhofes in Borken. Die Stadtverwaltung will mit dem neuen Eigentümer in Verhandlungen treten mit dem Ziel, das Bahnhofsgebäude zu erwerben und in seiner Nutzung neu zu beleben. Dazu plant die Deutsche Bahn im Jahr 2014 in vier nordhessische Bahnhöfe zu investieren. Neben dem Bahnhof in Wabern gehört auch der Bahnhof Borken dazu. Ein Investitionsvolumen von 2,5 Millionen Euro soll in die Umbaumaßnahmen und die Neugestaltung, von der Barrierefreiheit bis hin zu den Außenanlagen investiert werden.

Fazit: Die Visitenkarte des Borkener Bahnhofs wird gehörig aufpoliert. Die Bemühungen der Stadt und des Zweckverbandes Interkommunale Zusammenarbeit tragen ihre Früchte. (sb)



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3 Kommentare zu “Perspektiven für den Borkener Bahnhof”

  1. Matte Karl-Heinz

    Ist der Bahnhof in Borken für Gehbehinderte geeignet.
    Wir möchten weiter nach Bad Wildungen aus Frankfurt kommend?

  2. Armin Happel

    Umsteigen müssen Sie in Wabern !
    Der Bahnhof dort ist nicht behindertengerecht. Es gibt nur eine Unterführung.
    Selbst der Umweg über Kassel (den die Deutsche Bahn sonst ernsthaft empfiehlt) bringt nichts, weil der Zug nach Bad Wildungen auf einem anderen Gleis abfährt.

  3. Peter

    Das muss man auch nicht verstehen, warum die Deutsche Bahn so einen Umweg empfiehlt!


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