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Nächster Abschnitt der A 44 wird gebaut: Bauabschnitt Hessisch-Lichtenau/Ost – Hasselbach (VKE 32)

Wirtschafts- und Verkehrsminister Dieter Posch und Unterabteilungsleiter Stefan Krause vom Bundesverkehrsministerium geben Startschuss

Hessen. „Schritt für Schritt kommen wir mit der Realisierung der A 44 weiter. Heute beginnen wir einen weiteren Teilabschnitt, in dem auch der Tunnel Küchen mit einer Länge von 1.350 Metern gebaut wird. Damit sind nunmehr 17 Kilometer im Bau oder fertiggestellt, und für weitere 13 Kilometer haben wir Baurecht und werden demnächst beginnen. Diese 30 Kilometer sind fast die Hälfte der A 44 mit ihren 64 Baukilometern. Die im Juni 2009 eingerichtete Task Force A 44 hat zügige und gute Arbeit geleistet“, sagte der Hessische Verkehrsminister Dieter Posch am Freitag beim ersten Spatenstich für den Abschnitt Kassel – Herleshausen zwischen der Anschlussstelle Hessisch-Lichtenau/Ost und Hasselbach.

Bei Küchen nahm er heute zusammen mit Unterabteilungsleiter Stefan Krause vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung den Spaten selbst in die Hand, um symbolisch den Bau zu beginnen. Der Abschnitt hat eine Länge von rund 4,3 Kilometern. Die Gesamtkosten für dieses Teilstück werden rund 81,7 Millionen Euro betragen.

Die Baustrecke beginnt östlich des Ortsteils Walburg der Stadt Hessisch-Lichtenau und führt in offener Bauweise in Richtung Osten zum Tunnel Küchen, der den Ortsteil Küchen unterquert. Nach dem Tunnel verläuft die Autobahn in Hanganschnittslage entlang der B 7 bis Hasselbach. Im gesamten Bereich liegt die A 44 hinter bis zu vier Meter hohen Erdwällen. Sie schützen das Wehretal mit der angrenzenden Ortslage Hasselbach vor den Lärmbelastungen. Irritationsschutzwände schirmen die Fledermauspopulationen vor Irritationen durch Scheinwerferlicht ab.

Den Aufwand erfordert der 1.350 Meter lange Tunnel, dessen Kosten auf 50,2 Millionen Euro veranschlagt sind. Posch: „Dieses Bauwerk schützt die Einwohner Küchens vor den Belastungen der Autobahn.“ Außerdem schließe er negative Wirkungen für das FFH-Gebiet „Werra-Wehretal“ und dessen Fledermauspopulationen aus. Der Bau des Tunnels wird etwa drei Jahre dauern, seine Fertigstellung ist für 2014 vorgesehen. „Wir wollen den Abschnitt so zügig wie irgend möglich fertigstellen. Mit der Verkehrsübergabe des gesamten Abschnittes ist voraussichtlich im Jahr 2015 zu rechnen“, sagte Posch.

Nachdem im Mai dieses Jahres bereits mit den Arbeiten in der VKE 12 bei Helsa begonnen wurde und parallel dazu vorgezogene Arbeiten in der VKE 33 bei Waldkappel angelaufen sind, befinden sich nunmehr einschließlich der VKE 20 bei Hessisch-Lichtenau vier von elf Verkehrskosteneinheiten im Bau. Der Baubeginn der VKE 01 ( A7-Kassel Ost), für die ebenfalls Baurecht vorliegt, soll noch im Herbst 2010 anlaufen.

„Ich bin zuversichtlich, alle  Genehmigungsverfahren bis zum Jahre 2012 an diesem für Hessen und Thüringen enorm wichtigen Projekt abschließen zu können“, sagte Posch. Die von ihm eingesetzte Task Force arbeite mit Hochdruck daran. Die A 44 soll im Jahr 2016 fertiggestellt werden. (red)



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