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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 12. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

Förderung der psychosozialen Kontakt- und Beratungsstellen des Schwalm-Eder-Kreises

Schwalm-Eder. Der Vize-Landrat des Schwalm-Eder-Kreises, Winfried Becker, teilt mit, dass der Kreisausschuss in seiner Sitzung am 20. September beschlossen habe, auch in diesem Jahr die beiden psychosozialen Kontakt- und Beratungsstellen im Kreis mit einem Zuschuss von jeweils 24.300 Euro, insgesamt also 48.600 Euro zu fördern. Die Kontakt- und Beratungsstellen sind wesentlicher Bestandteil der beiden im Schwalm-Eder-Kreis bestehenden psychosozialen Zentren. Das Psychosoziale Zentrum Schwalm-Eder Nord bietet seine Dienste in zwei Tagesstätten an den Standorten Melsungen und Fritzlar an. Weiterhin betreibt das Oikos Sozialzentrum des St. Elisabeth-Vereins neben seiner Zentrale in Schwalmstadt Ziegenhain noch Außenstellen in Borken und Neukirchen.

Zusätzlich werden beide Träger gemeinsam eine weitere Tagesstätte in Homberg aufbauen und betreiben. So wird im Verbund mit anderen Diensten eine wohnortnahe psychosoziale Versorgung angeboten.

Die psychosozialen Kontakt- und Beratungsstellen sind ein wichtiges Instrument zum Auf- und Ausbau der gemeindenahen Psychiatrie, insbesondere um Lücken bei der Betreuung chronisch Kranker zu beheben und eine adäquate Betreuung dieses Personenkreises zu gewährleisten. Ihre Tätigkeit verfolgt das Ziel, eine Betreuung von psychisch Kranken außerhalb von stationären Einrichtungen zu ermöglichen.

Vorrangig haben die psychosozialen Kontakt- und Beratungsstellen die Aufgaben, mit den Hilfesuchenden Kontakt aufzunehmen, die Problemsituation der Hilfesuchenden zu klären, die Betroffenen an spezielle, fachlich zuständige Dienste zu vermitteln, psychisch Kranke sowie deren Angehörige zu beraten und chronisch Kranke und seelisch Behinderte unter Einbeziehung des sozialen Umfeldes zu betreuen. Das Angebot der Kontakt- und Beratungsstellen soll auch dazu beitragen, für jeden einzelnen Betroffenen eine Lebensqualität im Sinne einer möglichst selbständigen Lebensführung zu entwickeln.

Vizelandrat Winfried Becker betont, dass es Ziel der Förderung sei, die psychosoziale Beratung und Betreuung in den Einrichtungen zu ermöglichen und zu stärken. (red)



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