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Bernd Siebert zu Gast bei den „Schwarzenborner Jägern“

Schwarzenborn. Bundestagsabgeordneter Bernd Siebert (CDU), der mittlerweile wieder Mitglied des Verteidigungsausschusses ist, besuchte in Begleitung von Schwarzenborns Bürgermeister Jürgen Kaufmann und Neukirchens Erstem Stadtrat Jürgen Lepper den Standort Schwarzenborn. Der Kommandeur des Jägerregiment 1, Oberst Michael Matz, und sein Stellvertreter, Oberstleutnant d.R. Willi Dechert, stellten der Besuchergruppe die aktuelle Situation des Regiments im personellen und materiellen Bereich dar. Die Personallage wurde dabei durch den Kommandeur als hervorragend bezeichnet. Fast alle Dienstposten seien besetzt, die Nachbesetzung der frei werdenden Stellen sei durch die sehr gute Nachwuchslage ebenso sichergestellt.

Das JgRgt 1 wurde im Jahr 2006 aufgestellt. In der Bundeswehr gibt es einen solchen luftbeweglichen Infanterieverband  nur einmal. Seit der Aufstellung haben die „Schwarzenborner Jäger“ bereits vier Auslandseinsätze durchführen müssen. Zuletzt waren sie mit jeweils zirka 400 Soldatinnen und Soldaten in zwei Kontingenten jeweils sechs Monate in Afghanistan eingesetzt. Unterstützt wurde das Regiment dabei auch von Soldaten aus anderen Standorten.

Um diese Einsätze erfolgreich durchzuführen und den besonderen Einsatzbedingungen gerecht zu werden, waren umfangreiche Vorbereitungen und ergänzende Ausbildungen erforderlich. „Wir haben dabei großen Wert darauf gelegt, dass die gesamte Einsatztruppe gemeinsam vorbereitet wird. Im Einsatz muss jeder seinen Nebenmann gut kennen und sich auf ihn verlassen können“, so der Kommandeur über das Konzept der gemeinsamen Vorbereitung.

Aber auch die im Standort verbleibenden Kräfte hätten wichtige, den Einsatz begleitende Aufgaben zu erledigen, nämlich die Betreuung der Familien der Soldaten die sich im Ausland befinden. Matz dazu: „Die Frauen und Männer im Einsatz müssen sich darauf verlassen können, dass es bei zu Hause auftretenden Problemen Hilfe gibt und das den Angehörigen in der Heimat mit Rat und Tat geholfen wird.“ Als unzureichend bewertete er dabei allerdings die Tatsache, dass die Familienbetreuung durch Soldaten in Nebenfunktion wahrgenommen werde und das es teilweise bürokratische Hindernisse bei der Finanzierung gebe. Matz sieht es als dringend erforderlich an, durch den Einsatz von hauptamtlichem Betreuungspersonal Verbesserungen herbeizuführen.

Über die bevorstehende Umstrukturierung der Bundeswehr wurde ebenfalls gesprochen. Der Standort Schwarzenborn biete mit dem Truppenübungsplatz auch für die kommenden Aufgaben einer Infanterieeinheit ideale Ausbildungsbedingungen. Die notwendige Infrastruktur für Einsatzvorbereitungen sei im Wesentlichen vorhanden, lediglich die Unterkunftssituation müsse noch verbessert werden. Zusammenfassend stellte Matz fest, dass die Soldatinnen und Soldaten des Regiments hoch motiviert seien und dass sie stets professionell die übertragenen Aufträge ausführen würden.

Bürgermeister Kaufmann hofft, dass sich auch die Hessische Landesregierung wie bisher weiterhin positiv für den Erhalt des Standortes Schwarzenborn einsetzt.

Bernd Siebert, der von der Leistungsfähigkeit des Regimentes beeindruckt war, stellte deutlich heraus: „Die Soldatinnen und Soldaten sind in das gesellschaftliche Leben in der Region integriert und sie sind hier im Knüll gern gesehen. Alle Bedingungen am Standort Schwarzenborn sind also ideal, dass muss auch bei der Neustrukturierung der Bundeswehr beachtet werden.“ (red)



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