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Die Bagger können rollen – Kreisausschuss beschließt über zahlreiche Baumaßnahmen an Kreisstraßen

Schwalm-Eder. Landrat Frank-Martin Neupärtl teilt mit, dass der Kreisausschuss des Schwalm-Eder-Kreises in seiner letzten Sitzung den Weg für eine Vielzahl von Baumaßnahmen an den kreiseigenen Straßen freigemacht hat. Im diesjährigen Deckenerneuerungs- und Kleinmaßnahmenprogramm stehen erstmals insgesamt über eine Millionen Euro zur Verfügung. „Ein neuer Rekordwert, der beweist, dass wir unserer Verantwortung für eine gute Infrastruktur gerecht werden“, so Landrat Frank-Martin Neupärtl weiter. Rund ein Viertel der Summe fließt in diesem Jahr in großflächige Ausbesserungsarbeiten über das gesamte Kreisstraßennetz.

Ein Schwerpunkt ist hier die K 56 zwischen Dorheim und Schlierbach, die im Frühjahr durch einen Sturm mit zahlreichen umgestürzten Bäumen in einem Teilbereich schwer beschädigt wurde. Die übrigen Haushaltsmittel des Programms fließen in vier Deckenerneuerungen, welche die Nutzungsdauer der betroffenen Streckenabschnitte um bis zu 20 Jahre verlängert.

Im Einzelnen sind dies:

K 7 zwischen Gudensberg und Deute, I. BA
1.000 Meter Tragdeckschicht

K 103 zwischen Dittershausen und Allendorf, II. BA
800 Meter Tragdeckschicht

K 17 zwischen Gombeth und Großenenglis
750 Meter Tragdeckschicht

K 104 zwischen Treysa und Ascherode
670 Meter Tragdeckschicht

Hinzu kommen zwei Maßnahmen nach dem innovativen Kreisstraßenbaukonzept „Salmshäuser Modell“. Danach werden Kreisstraßen, die von gemeindlichen Kanalbauarbeiten betroffen sind, kostengünstig und ohne Landesförderung wiederhergestellt. Durch die Gewährung eines Baukostenzuschusses an die Gemeinde Ottrau wird dort die K 119 innerhalb der Ortsdurchfahrt Ottrau direkt im Anschluss an den Kanalbau wiederhergestellt. Im Felsberger Stadtteil Hilgershausen wird die Fahrbahn K 24 ebenfalls im Anschluss an Kanalbauarbeiten auf voller Breite erneuert. „Dadurch wird der ansonsten übliche Flickenteppich wirksam vermieden und die Nutzungsdauer der Straße erheblich verlängert“, freut sich Landrat Neupärtl. Hierfür stellt der Schwalm-Eder-Kreis insgesamt 164.000 Euro zur Verfügung.

Und auch für die Kreisstraßenverbindung zwischen Guxhagen und seinem Ortsteil Büchenwerra besteht die große Hoffnung, dass diese als sogenannte Nachrückermaßnahme mit Hilfe einer Landesförderung bereits im nächsten Frühjahr ausgebaut werden kann. Der Kreisausschuss stimmte auch dieser Maßnahme zu, so dass nach Eingang eines Bewilligungsbescheids die Bagger rollen können. Die Kosten für diese Baumaßnahme werden mit rund 1,04 Millionen Euro veranschlagt.

Insgesamt werden allein durch die jetzt beschlossenen Maßnahmen über 2,2 Millionen Euro in die kreiseigenen Straßen investiert. Dies ist neben der Tatsache, dass so eine funktionstüchtige und sichere Infrastruktur zur Verfügung gestellt wird, auch aktive Wirtschaftsförderung, so Neupärtl abschließend. (red)



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