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TSV Ost-Mosheim: Siegesserie hält an

HSG Wesertal gegen TSV Ost-Mosheim 25:27 (9:13)

Wahlsburg
/Mosheim. Im Spiel gegen Wesertal musst Ost-Mosheim auf Matthias Proll, wegen einer erneut aufgebrochenen Schulterverletzung verzichten, sonst waren alle Spieler mit von der Partie. Wesertal hatte in den letzten Wochen durch Heimsiege gegen Wanfried und zwei Auswärtssiege in Wehlheiden und in Rotenburg ebenfalls eine kleine Serie hingelegt. Also würde bei diesem Spiel eine Serie reißen. Trainer Mario Lubadel musste seine Stammsechs wegen dem Fehlen von Matthias Proll umbauen. Doch anscheinend war ihm das gut gelungen. Philip Bachmann spielte im linken Rückraum und Peter Wambach im rechten Rückraum. Von Beginn an überzeugte Ost-Mosheim durch eine konsequente Abwehrarbeit.

Philip Bachmann, Peter Wambach, Björn Bartels und Björn König waren von den agilen Wesertalern Angreifer nicht zu überwinden, den Rest erledigte dann im Angriff Daniel Kinnback von Rechtsaußen. Wesertal konnte zwar mit  1:0 in Führung gehen, doch diese Freude hielt nur kurz an. Bis zur 10. Minute führte Ost-Mosheim mit 6:1 und legte durch vier Kinnback Tore in Folge schon einmal den Grundstein für den späteren Sieg. Beim Spielstand von 6:1 verletzte sich Björn König, als er sich am Kreis durchsetzte, und musste das Feld verlassen, er kam zwar nach zehn Minuten noch einmal zurück, doch nach einem Angriff musste er erneut passen. Nun rückte Sebastian Wicke an den Kreis. Diese Turbulenzen und einige leichtsinnig vergebene Chancen nutzte dann Wesertal zur Resultatsverbesserung. Sie erzielten drei Tore in Folge und kam bis auf 4:6 heran.

Bis zur Pause konnte Ost-Mosheim wieder zu legen und führte souverän mit vier Toren. Nach der Pause brannte Ost-Mosheim dann ein Feuerwerk ab und führte dann beim 12:22 erstmals mit zehn Toren. Doch nun wurde man leichtsinnig, in der Abwehr und die Konzentration ließ etwas nach, im Angriff vergab man eine freie Chance nach der anderen.  Es war dann dem, mittlerweile für Helge Kersten eingewechselten, Wojtek Lalek zu verdanken, dass wenigstens ab und zu noch einmal ein Tor erzielt wurde. Wesertal hatte sich noch nicht aufgegeben und holte Dank des wirklich starken Torhüters Bode Tor um Tor auf.

Die komfortable Führung von zehn Toren schrumpfte bis zirka fünf Minuten vor Schluss auf 23:26 zusammen. Nun sah es sogar so aus, als wenn die Wesertaler das Spiel noch drehen könnten. Wesertal hatte umgestellt und mit Philip Bachmann und Helge Kersten, der für Amine Remus auf der Mitte spielte, zwei Spieler von Ost-Mosheim kurz gedeckt. Den sich daraus ergebenden freien Raum konnte Ost-Mosheim nicht nutzen und scheiterte insgesamt elf mal in den letzten zwölf Minuten an Torhüter Bode. Wer weiß wie das Spiel geendet hätte, wenn nicht kurz vor Schluss Stefan Wicke einen 7 Meter unschädlich gemacht hätte und Dennis Wittig nicht drei freie Einwurfchancen der Wesertaler pariert hätte. Als dann Wojtek Lalek auch noch einmal aus dem Rückraum traf war aus dem knappen 24:26 das 24:27 geworden, als Wesertal dann noch Sekunden vor Schluss verkürzen konnte, war der Auswärtssieg endgültig gesichert.

Warum hat sich die Mannschaft nach klarer Führung von zehn Toren so verunsichern lassen? Sicherlich ein Problem der mangelhaften Chancenauswertung. Bereits in der ersten Hälfte hätte man anstatt mit 13:9 auch mit 20:11 führen können, doch die Würfe von Linksaußen von Helge Kersten führten nicht wie gewohnt zum Ziel. Bis zur 45. Minute in der zweiten Hälfte lief das Angriffsspiel hervorragend, bei einem zehn Tore Vorsprung war man sich ziemlich sicher und wurde überheblich. Diese Chance nahm die Heimmannschaft auf. Zum Schluss wurde der Sieg zwar noch gesichert, doch mit der Leistung der letzten zehn Minuten kann man nicht zufrieden sein.

Das anstehende Heimspiel am Samstag, 13. November, um 19.30 Uhr in der Hochlandhalle in Ostheim gegen den Tabellendritten Baunatal, der bisher lediglich ein Spiel in Zwehren verloren hat, wird wesentlich schwerer werden. Wenn man davon ausgeht, dass weder Matthias Proll noch Björn König spielen werden, wird es gegen die sehr angriffstarken Baunataler sehr schwer werden. Hier wäre ein Sieg schon eine ganz gewaltige Leistung. Sicherlich ist die Mannschaft in Bestbesetzung den Baunatalern ebenbürtig, doch die Gäste aus der VW Stadt sind wesentlich stärker als Wesertal einzuschätzen und eigentlich auch Favorit auf die Meisterschaft. Nur mit einer konsequenten Abwehrleistung und möglichst wenigen Fehlversuchen hat Ost-Mosheim eine realistische Chance.

Erfreulich an dem Spiel in Wesertal war, das Wojtek Lalek mal wieder eine Chance bekommen hat. Diese Chance hat er auch genutzt und erzielte nach Daniel Kinnback die meisten Feldtore. (red)

Die stärksten Spieler:
Daniel Kinnback, Wojtek Lalek und Peter Wambach.

Tore für Ost-Mosheim:
Daniel Kinnbach 6, Wojtek Lalek 5, Helge Kersten 5/3, Philip Bachmann 4/2, Peter Wambach, Sebastian Wicke 2, Björn König 1, Björn Bartels 1.



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