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Gensungen empfängt Tabellenführer Münden

Samstag, 27. November, 19.30 Uhr, Kreissporthalle Gensungen

Gensungen. Für das Gensunger Handballpublikum steht am Samstag, 27. November, ein weiteres Derby auf dem Programm. Mit der TG Münden stellt sich der aktuelle Tabellenführer in der „Hölle Nord“ vor. Das Team von Peter Rommel ist bisher ungeschlagen. Lediglich im Heimspiel gegen Nieder-Roden ließen die Niedersachsen einen Punkt liegen. Die Gastgeber hingegen mussten am vergangenen Wochenende in Pirna ihre zweite Saisonniederlage hinnehmen. Doch im Derby gegen die Rommel-Sieben wollen sie an vergangene Leistungen anknüpfen und dem Tabellenführer die erste Niederlage beibringen. Auch, um den Anschluss zu den Spitzenteams der Liga nicht zu verlieren.

Die TG Münden ließ vor Saisonbeginn mit hochkarätigen Neuverpflichtungen aufhorchen. Mit Martin Hummel und Till Riehn fanden zwei ehemalige Zweitligaakteure des Zwangsabsteigers Concordia Delitzsch den Weg nach Niedersachsen. Vor allem ersterer ist bisher der herausragende Akteur des Rommel-Teams. Hummel, der schon in Delitzsch zu den Top-Torjägern gehörte, führt die Torschützenliste der RL-Süd mit 89 Treffern in bisher zehn Spielen klar an. Außerdem schloss sich Oliver Tesch den Niedersachsen an.  Der Kreisläufer kam von  Bundesligisten TuS N-Lübbecke und sah dort keine Perspektive mehr für sich, nachdem der TUS den Vertrag mit dem norwegischen Nationalspieler Frank Löke verlängert hatte. Die drei genannten Akteure bilden das Herzstück des Mündener Angriffspiels. Zusammen erzielten sie bisher 176 der 333 Mündener Treffer. Des Weiteren wären noch Rechtsaußen Matthias Reiser (42 Saisontore) und Rückraumspieler Christian Grambow (49 Saisontore)zu beachten.  Letzterer stammt wie Torwart Christian Gumula aus der Jugend des SC Magdeburg.

Während die „Wochen der Wahrheit“ mit dem Hit gegen den Tabellenführer für die HSG Gensungen/Felsberg zu Ende gehen, so beginnen diese für die Rommel-Sieben erst.  Mit Siegen gegen bisher leichte Gegner, das Auswärtsspiel gegen den TV Gelnhausen war bisher wohl die härteste Aufgabe, die die Niedersachsen zu bewältigen hatten,  setzte sich das Team um Hummel und Co. an die Tabellenspitze. Nach den Edertalern warten aber Topteams wie Leipzig, Pirna und Baunatal auf die Niedersachsen. Erst nach diesen Spielen wird sich zeigen, ob das Rommel-Team in der Lage ist, dauerhaft dem Spitzenquartett der Liga anzugehören. Mit dem vorliegenden Kader sollte dies eigentlich kein Problem darstellen. Dennoch ließ man in eigener Hallte überraschend einen Punkt gegen den Aufsteiger aus Nieder-Roden liegen.

Für die Edertaler, die aktuell auf Rang vier rangieren, steht nach dem Hit gegen Münden bereits das nächste Derby auf dem Programm. Die Negovan-Sieben reist dann zum Tabellensechsten, dem TV Jahn Duderstadt.  Dann hoffentlich mit der Empfehlung eines Sieges gegen die Rommel-Sieben im Gepäck, denn dann wären die Edertaler, wie Coach Negovan versichert, „wieder im Geschäft“. Mit Spannung erwartet werden darf daher auch das Duell zwischen Leipzig und Pirna (Sonntag, 28. November, 17.30 Uhr). Außerdem steigt in Kassel das Derby zwischen dem SVH Kassel und Eintracht Baunatal (Sonntag, 28. November, 19 Uhr).  Für den bisher sieglosen SVH Spiel eins nach der Trennung von Trainer Albrecht. (Marcel Glaser)