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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 13. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

Der nächste Knaller für die MT: Magdeburg kommt!

Kassel/Melsungen. Am Mittwoch erst feierte die MT Melsungen einen Heimsieg im Hessenderby, nur vier Tage später steht erneut ein Auftritt vor eigenem Publikum auf dem Programm. Zum Rückrundenauftakt in der TOYOTA Handball-Bundesliga empfangen die Nordhessen am zweiten Weihnachtsfeiertag den SC Magdeburg. Anwurf am 26. Dezember in der Kasseler Rothenbach-Halle ist um 17.30 Uhr. Ausreichend Karten sind noch in allen Kategorien an der ab 16 Uhr geöffneten Tageskasse erhältlich.

Nach einem wahren Kraftakt besiegte die MT am Mittwoch im „Herzschlagfinale“ den hessischen Kontrahenten HSG Wetzlar und schraubte damit ihre Bilanz aus den letzten fünf Spielen auf beeindruckende 9:1 Punkte. Zwischendurch landete sie in Nordhorn auch noch einen Pokalerfolg. Keine Frage – Michael Roth ist es seit seinem Amtsantritt Ende Oktober gelungen, das Ruder bei den abstiegsgefährdeten „Bartenwetzern“ herum zu reissen und der Mannschaft zu neuem Selbstbewusstsein zu verhelfen. „So etwas funktioniert aber nur, wenn die Spieler den Trainer verstehen, ihm vertrauen und sich an das halten, was man gemeinsam verabredet hat“, nennt der MT-Coach die Kausalitäten. So hat er hat mit seinen Schützlingen ein Abkommen getroffen, das zunächst eine bestimmte Zielsetzung bis zum Ende des Jahres beinhaltet. „Dann werden wir eine Zwischenbilanz ziehen und festlegen, wie es im neuen Jahr weitergeht“, verrät Roth.

Bis dahin sind allerdings noch zwei schwere Spiele zu absolvieren. Nach dem Heimauftritt gegen Magdeburg muss die MT nur drei Tage später, am 29. Dezember, noch mal auswärts beim TSV Hannover-Burgdorf ran. Im Jahresendspurt geht es also kräftemäßig so richtig „ans Eingemachte“. Am Sonntag gegen Magdeburg wird sich zeigen, wie gut die Mannschaft die anstrengende Aufholjagd im Hessenderby verdaut hat. Dort stand die so genannte „Erste Sieben“ fast die gesamte Spielzeit über auf dem Parkett. „Wir werden jetzt vorwiegend regenerieren, die Spieler Heiligabend in ihren Familien feiern lassen und uns dann taktisch auf Magdeburg vorbereiten“, hatte Michael Roth den Fahrplan über Weihnachten abgesteckt. Denn der MT-Coach weiß nur zu gut, dass die eingefahrenen Punkte zwar ein schöner Anfang sind, aber bei weitem noch nicht ausreichen, um sich in Sicherheit zu wiegen. Melsungen muss idealerweise gegen Magdeburg erfolgreich Revanche für die erlittene Hinspielniederlage nehmen, um dadurch weiter Boden in Richtung Klassenerhalt gut zu machen.

Damit das gelingt, sind von der MT einige Dinge besser zu lösen, als noch im Hinspiel. Etwa im Angriff: Hier müssen die Bemühungen auf mehrere Schultern verteilt werden. Weil seinerzeit gleich mehrere Spieler ihrer Form hinterher liefen, lastete quasi die gesamte Verantwortung des Torewerfens auf Nenad Vuckovic. Der Serbe markierte in Magdeburg zwar sechs blitzsaubere Tore, aber seine Mitspieler links und rechts neben ihm blieben weitestgehend blass. Und auch in der Hintermannschaft sollte man einiges anders machen. So dürfte es z.B. nichts nützen, nur den torgefährlichen van Olphen in Schach zu halten. Denn dazu hat der SCM noch genügend andere Angreifer, die man keinesfalls aus den Augen verlieren darf. Im Hinspiel gelangen den beiden Neuzugängen Jure Natek und Damir Doborac zusammen neun Treffer. Addiert man die 11 Tore von Robert Weber hinzu, haben genau dieser drei Magdeburger die MT seinerzeit im Alleingang „abgeschossen“. Hinzu kommt, dass Magdeburg sein kleines Formtief offensichtlich überwunden hat und an die guten Leistungen aus der ersten Hälfte der Hinrunde anknüpft. Auch wenn es zuletzt in Berlin eine knappe Niederlage setzte (26:27), sind die Sachsen-Anhaltiner als derzeitiger Tabellenachter weiterhin gut im Rennen um einen Europapokalplatz.

Kein Wunder also, dass Michael Roth seine Schützlinge gegen den ostdeutschen Traditionsclub eher in der Außenseiterrolle sieht. Doch die Tatsache, vor eigener Kulisse antreten zu dürfen, sollte die MT eher beflügeln. Das hat mit einem fantastischem Publikum im Rücken schließlich auch gegen Wetzlar geklappt. (Bernd Kaiser)

Bisherige Vergleiche MT – SCM:
Bislang gab es 11 Spiele in der ersten Bundesliga gegeneinander, von denen die MT drei gewonnen hat.

Schiedsrichter in Kassel:
Ralf Damian / Frank Wenz (Bingen / Mainz)



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