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Corinna Schrader im Gespräch mit der CDU Ottrau

Ottrau. Auf Einladung der CDU Ottrau war die Regionale Breitbandberaterin für Nordhessen, Corinna Schrader, zu Gast in Ottrau. Bürgermeisterkandidat Bernd Hennighausen unterstrich in seiner Einleitung die Wichtigkeit der guten Versorgung für die Gemeinde Ottrau. „Das Internet gehöre mittlerweile genauso zur technischen Versorgung einer Gemeinde wie gute Straßen. Gerade für eine ländliche Gemeinde wie Ottrau biete es große Chancen.“ Hier nannte Hennighausen beispielhaft die Telearbeit. „Sie biete auch höher qualifizierten Arbeitnehmern die Möglichkeit Beruf und Familie besser zu vereinbaren, da hierdurch weite Anreisewege  zu den Arbeitsplätzen vermieten würden. Gleichzeitig sei es ein Standortfaktor für Wohnen und Wirtschaft in einer Gemeinde. Das schnelle Internet dürfe an Ottrau nicht vorbeigehen.“

Corinna Schrader informierte die Anwesenden über die verschiedenen Möglichkeiten einer schnellen Internetverbindung für die Gemeinde Ottrau. Ziel der hessischen Landesregierung sei es, bestehende Breitbandlücken im Jahr 2011 zu schließen. Laut dieser Definition ist ein Gebiet untersorgt, wenn über fünf Prozent der Einwohner eines Ortes nicht über einen Zugang von über 1Mbit verfügen. In diesem Fall seien Fördermittel abrufbar. Bis zu 60 Prozent der Wirtschaftlichkeitslücke werde unter bestimmten Voraussetzungen finanziert. Eine weitere Möglichkeit der Schließung der Lücken  im Land steht nach der erfolgten Versteigerung der Frequenzen mit der Digitalen Dividende schnell
zur Verfügung. Die Technik LTE werde zurzeit ausgebaut. Diese könne aber im Einzelfall dazu führen, dass bestimmte Haushalte nicht erreicht würden.

Corinna Schrader lobte die Eigeninitiative der Menschen in Ottrau in Bezug auf das Bürgernetz. Abschließend mahnte sie, dass das schnelle Internet  nicht von alleine kommen werde, sondern der Anstrengung von Gemeindeverwaltung und Politik bedürfe. Ausdrücklich wünsche die hessische Landesregierung, dass sich die Kommune beteiligen.

Corinna Schrader stimmte Bernd Hennighausen zu, dass es bei entsprechenden Anstrengungen möglich sei die Gemeinde innerhalb eines Jahres flächendeckend zu versorgen. (red)



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