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Hessische Industrie 2010: Kräftiger Umsatzanstieg und Beschäftigungswende

Hessen. Mit einem fulminanten Umsatzanstieg im Dezember ging für die hessische Industrie das Jahr 2010 zu Ende. Ein Jahr, in dem sie die drastischen Umsatzeinbußen des Krisenjahres 2009 nahezu ausgleichen konnte und in dessen Verlauf sie die Wende zu einer positiven Beschäftigungsentwicklung schaffte. Nach Angaben des Hessischen Statistischen Landesamtes nahmen die Umsätze der hessischen Industrie im Dezember im Vergleich zum Dezember des Vorjahres um 24 Prozent auf 8,1 Milliarden Euro zu. Die Beschäftigtenszahl lag mit 342.800 um 0,5 Prozent höher als vor Jahresfrist. Im Januar 2010 hatte die Abnahmerate noch 4,9 Prozent und im Juli 1,5 Prozent betragen.

Die Umsätze der hessischen Industrie nahmen im Jahr 2010 um 14 Prozent auf 93,5 Milliarden Euro zu. Die Inlandsumsätze erhöhten sich um elf Prozent auf 46,6 Milliarden Euro, die Auslandsumsätze um 16 Prozent auf 46,9 Milliarden Euro. Die Exportquote, der Anteil des Auslandsumsatzes am Gesamtumsatz, lag bei 50,2 Prozent. Die Umsätze mit der Eurozone nahmen um 13 Prozent auf 23,3 Milliarden Euro zu, diejenigen mit der Nicht-Eurozone um 20 Prozent auf 23,6 Milliarden Euro.

Einen hohen Anstieg um 26 Prozent auf 5,4 Milliarden Euro verbuchte 2010 die Elektrotechnik. Die Hersteller von Kraftwagen und Kraftwagenteilen legten um 17 Prozent auf 13,6 Milliarden Euro zu. Beim Maschinenbau gab es ein Plus von zehn Prozent auf 8,1 Milliarden Euro und beim Chemie/Pharmabereich von 8,7 Prozent auf 22,1 Milliarden Euro. Die Hersteller von Gummi- und Kunststoffwaren verzeichneten einen Umsatzanstieg von 14 Prozent auf 6,5 Milliarden Euro.

Trotz der im Jahresverlauf verbesserten Beschäftigungssituation lag die Beschäftigtenzahl der hessischen Industrie im Jahresdurchschnitt 2010 mit 339.800 um zwei Prozent unter dem Vorjahresniveau. Der Chemie/Pharmabereich verzeichnete einen Rückgang von 1,8 Prozent auf 55.400 Beschäftigte. Deutlicher waren die Einbußen mit 4,4 Prozent auf 45.300 Mitarbeiter beim Kraftwagensektor und mit 3,7 Prozent auf 36.700 beim Maschinenbau. Dagegen nahm die Beschäftigung bei den Herstellern von Nahrungsmitteln um 1,4 Prozent auf 20.900 und bei den Herstellern von Gummi- und Kunststoffwaren minimal um 0,1 Prozent auf 29.600 zu.

Trotz der im Jahresdurchschnitt noch rückläufigen Beschäftigung nahm die Zahl der in der hessischen Industrie geleisteten Arbeitsstunden um 3,5 Prozent auf 522 Millionen zu. Die Summe der Entgelte, d.h. der Bruttoeinkommen ohne Arbeitgeberanteil zur Sozialversicherung, lag mit 15,3 Milliarden Euro um 2,1 Prozent höher. Der Anteil der Entgelte am gesamten Umsatz erreichte 16,3 Prozent. (red)



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