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Kommunalwahlen in Hessen am 27. März

17 Parteien treten zu den Kreis- und Gemeindewahlen an

Hessen. Die Parteienlandschaft der diesjährigen Kommunalwahlen am 27. März ist ähnlich vielfältig wie vor fünf Jahren. Nach den Feststellungen des Hessischen Statistischen Landesamtes treten insgesamt 17 Parteien sowie 550 Wählergruppen zu den Kreis- und Gemeindewahlen an. Dagegen hatten sich zur vorangegangenen Kommunalwahl am 26. März 2006 insgesamt 16 Parteien und 556 Wählergruppen um die Gunst der Wählerinnen und Wähler bemüht.

CDU, SPD, FDP und GRÜNE haben zur Kreistagswahl in allen 21 Landkreisen Kandidatinnen und Kandidaten aufgestellt. Durchweg treten auch Wählergruppen an, um Mandate in den Kreistagen zu erringen. DIE LINKE hat in 18 Landkreisen Wahlvorschläge eingereicht, und in den Landkreisen Groß-Gerau, Fulda sowie im Main-Taunus-Kreis treten sie als Wählergemeinschaft an. Die Republikaner bewerben sich in sieben Landkreisen, die NPD in drei und die Tierschutzpartei in zwei. Neu in der Parteienlandschaft der Kreistage sind die PIRATEN und die APPD. Die PIRATEN haben in zehn Landkreisen erstmals Kandidatinnen und Kandidaten aufgestellt, die APPD steht im Landkreis Marburg-Biedenkopf zur Wahl. In den meisten Landkreisen sind sieben oder acht Listen aufgestellt. In den Landkreisen Marburg-Biedenkopf, Gießen und im Main-Kinzig-Kreis ist die Parteienlandschaft mit jeweils neun Wahlvorschlägen am buntesten. In vier Landkreisen bewerben sich nur sechs Parteien bzw. Wählergruppen um Sitze im Kreistag.

Zur Gemeindewahl 2011 haben die beiden großen Parteien CDU und SPD in fast allen 426 Gemeinden Wahlvorschläge eingereicht (CDU in 411, SPD in 418 Gemeinden). Wählergemeinschaften bewerben sich in 364 Gemeinden um Stimmen. Dagegen treten FDP und GRÜNE nur in 229 beziehungsweise 227 Gemeinden mit eigenen Wahlvorschlägen an. DIE LINKE kandidiert in 54, Die REP in elf und die NPD in sechs Gemeinden. APPD, BüSo, DKP, ödp und Tierschutzpartei treten jeweils nur in einer Gemeinde an. Erstmals bewerben sich die PIRATEN (in zehn Gemeinden), BIG (in drei Gemeinden) und jeweils nur in einer Gemeinde AGP, AUF und Die PARTEI. Frankfurt am Main weist mit 18 verschiedenen Listen die meisten Wahlvorschläge auf, gefolgt von Wiesbaden (zwölf), Darmstadt (zehn) und Marburg (zehn). In den Gemeinden Nieste (Landkreis Kassel) und Sensbachtal (Odenwaldkreis) stellt sich nur eine Liste zur Mehrheitswahl.

Die Liste der Wahlvorschläge wird in Kürze unter www.statistik-hessen.de veröffentlicht. (red)



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Ein Kommentar zu “Kommunalwahlen in Hessen am 27. März”

  1. Protestwähler

    Ich hoffe es gehen ausreichend Wähler auch zu den Urnen und befolgen meinen Ratschlag:

    Durch unser Wahlsystem haben wir ja eine hervorragende Möglichkeit, einige Politiker abzustrafen. Statt nicht zu wählen, können wir, dank der Möglichkeit zu kumulieren und panaschieren, unsere Stimmen gleichmäßig über alle Parteien verteilen (bei der Kommunalwahl alleine 73 Stimmen). Wenn dann noch diese Stimmen nur auf die Wahlvorschläge verteilt werden, die die letzten Listenplätze einnehmen, gäbe es, wenn viele mitmachen, eine hohe Wahlbeteiligung und für alle Parteien einen ausgeglichenen Stimmanteil.

    Vielleicht werden so einige der oftmals selbstgerechten „Spitzenpolitiker“ wach…?

    Die reine Wahlverweigerung interessiert dagegen niemanden, im Gegenteil lachen sich die etablierten Kräfte nur ins Fäustchen. Sie haben ja ihre sicheren Listenplätze.


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