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30. Rallye 200 „Auf nach Melsungen“

Melsungen. Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus. In fünf Wochen, am 26. März, wird um Malsfeld, Melsungen und Felsberg die 30. Rallye 200 „Auf nach Melsungen“  ausgetragen.  Zu seiner Jubiläums- Rallye erwartet der ASC Melsungen wieder ein interessantes Starterfeld aus der nationalen Rallyeszene. Aber auch die Fans historischer Rallyefahrzeuge kommen wieder auf Ihren Geschmack.  Zum elften Mal nehmen Teams mit mindestens 20 Jahre alten Rallyefahrzeugen teil und treten in der „Historic-Wertung“ gegeneinander an.  Hier ist alles vertreten vom 1500er VW-Käfer bis zum 911er Porsche.

Während die Teilnehmer der sportlichen Rallye 200 die Wertungsprüfungen auf Bestzeit durchfahren, geht es bei den liebevoll „Histos“ genannten  älteren Fahrzeugen um Gleichmäßigkeit.  Wobei Gleichmäßigkeit nicht bedeutet, dass die Fahrzeuge langsam unterwegs sind.

Sie durchfahren die Wertungsprüfungen in einer vorgegebenen Sollzeit. Sieger ist derjenige, der diese Zeit am genauesten erreicht.  Diese Art des Rallyesports hatte ihren Ursprung in Melsungen.  Die allererste Rallye dieser Serie fand im Jahr 2001 im Rahmen der 20. Rallye „Auf nach Melsungen statt.

Neben den altbekannten Wertungsprüfungen „Sipperhausen“, dem „Malsfeldring“ und “Rhünda“ wird es in diesem Jahr in Obermelsungen eine neue Wettbewerbsstrecke geben.

Ein solches Motorsportereignis braucht einen erheblichen Vorlauf. Genehmigungen sind einzuholen, mit Behörden und Anliegern wird gesprochen und die Veranstaltung muss ausgeschrieben werden. Dabei muss dann darauf geachtet werden, das auch alle neuen Bestimmungen und Reglements der Verbände (DMSB, ADAC, etc.) eingehalten werden und die richtigen Formulare genommen werden.

Bordbücher, Sicherheitshandbücher, Programmheft werden erstellt, Anmeldungen der Teilnehmer entgegengenommen und bestätigt.

Neben diesem bürokratischen Aufwand ist auch der Helferbedarf enorm. Bei der  bevorstehenden Rallyeveranstaltung sind etwa 110 Helfer im Einsatz. Neben Feuerwehr, Sanitätsdienst, Funkdienst und Organisationsteam werden  an jeder Wertungsprüfung Sportwarte der Streckensicherung eingesetzt.

Diese Streckensicherungskräfte sind verantwortlich für die Sicherheit der Zuschauer und der Teilnehmer. Es handelt sich dabei  um freiwillige Helfer, die sich ehrenamtlich in einer mehrstündigen Schulung auf diesen Einsatz vorbereitet haben und an der Strecke das Hausrecht des Veranstalters vertreten.  Da kein Verein diesen Personalbedarf allein abdecken kann, helfen sich die Vereine gegenseitig aus. So sind die Melsunger Helfer in den vergangenen Jahren unter anderem auch in Frielendorf, Braach, bei der Rallye Deutschland an der Mosel und anderenorts im Einsatz gewesen. Ohne die Unterstützung der benachbarten Vereine könnte eine derartige Veranstaltung nicht erfolgreich über die Bühne gehen. (Manfred Eifert)

Mehr Infos auf der Website des Veranstalters: www.asc-melsungen.de



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