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Nieder-Roden hofft in Gensungen auf eine Überraschung

Felsberg-Gensungen. Nach drei klaren Erfolgen im neuen Jahr erwartet die HSG Gensungen/Felsberg am Samstag den Oberliga-Süd-Aufsteiger HSG Nieder-Roden. Im Hinspiel konnte die Negovan-Sieben einen knappen 28:31-Auswärtserfolg verbuchen. Doch die Südhessen haben einen Lauf, triumphierten zuletzt mit 25:31 klar beim TV Gelnhausen und rangen am vergangenen Samstag die HG Köthen nieder. Zwei Erfolge, die beim Gast die Hoffnung auf den Klassenerhalt wieder etwas genährt haben sollten. Nur noch drei Punkte trennen  die Hauptmann-Sieben vom rettenden neunten Platz, den aktuell die HSG Pohlheim belegt. Gegen eben diese taten sich die Edertaler lange Zeit schwer.

Pohlheim hat bewiesen, dass man mit Moral und Kampfgeist auch die Großen ärgern kann.  Nieder-Roden ist dies schon einmal gelungen. Der TG Münden fügten sie beim 28:28 den ersten Minuspunkt zu. Die Negovan-Sieben dürfte also gewarnt sein. Zudem droht der Ausfall von Spielmacher Philipp Julius (Trommelfellverletzung) und  Torjäger Carsten Göbel, der sich beim Auswärtserfolg in Halle am Knie verletzte.

Die zentralen Akteure der Südhessen sind Rechtsaußen Timo Kaiser (121 Tore) sowie Linksaußen Stefan Seitel (115 Tore). Zwei Zahlen, die bereits deutlich machen, dass die Mannschaft vor allem im Gegenstoß und von den Außenpositionen gefährlich ist. Dennoch ist auch der Rückraum nicht zu unterschätzen. Gerade der ehemalige Kirchzeller Zweitligaspieler Wilm Hetkamp kommt immer besser in Fahrt. Im Heimspiel gegen Köthen erzielte der Halblinke acht Treffer. Das Tor der Südhessen hüten Jens und  Marco Rhein. Vor allem letzterer hatte entscheidenden Anteil am Heimerfolg gegen die HG Köthen. Der Schlussmann parierte allein 28! Bälle.

Für die Südhessen bedeutete der Heimsieg  gegen Köthen gleichzeitig eine Premiere. Erstmals konnten zwei Spiele in Folge gewonnen werden. Nun reist die Hauptmann-Sieben mit viel Selbstvertrauen ins Edertaler und hofft, dem Favoriten durchaus Punkte abtrotzen zu können. Bleibt abzuwarten, wie die Gensunger mit dem Fehlen von zentralen Akteuren wie Julius und Göbel umgehen werden. Zuletzt konnte sich Jens Wiegräfe im Rückraum für weitere Aufgaben empfehlen. Durch die Ausfälle werden wohl sowohl Wiegräfe als auch Schanze in die Startformation rücken. Spielbeginn ist um 19.30 in der Kreissporthalle Gensungen. Die Partie leiten die Unparteiischen Dähne/Scholz (Gera). (Marcel Glaser)



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