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Zahlreiche Spenden und Pakete für die Rumänienhilfe

Rumänien/Schwalmstadt-Treysa. „So viele Spenden wie im vergangenen Jahr haben wir noch nie bekommen“, sagt Inge Thiel. Gemeinsam mit ihrem Ehemann Heinz, Fuhrparkleiter der Hephata Diakonie, leitet die ehemalige Lehrkraft der Förderschule Hephata die Rumänienhilfe Hephata. Mit dem Hilfstransport zu Weihnachten konnten die beiden Schwalmstädter knapp 1.000 Weihnachtspakete an bedürftige Kinder in Rumänien überbringen.

Absoluter Rekord! Nicht nur die 200 Kinder und Jugendlichen im Alter zwischen drei und 14 Jahren, die in dem Kinderheim „Preventoriul Tbc de copii Ilisuna“ leben und von der Rumänienhilfe konstant unterstützt werden, konnten sich in diesem Jahr über Geschenke zu Weihnachten freuen. Auch die Mitarbeiterkinder des Heimes, die Kinder des örtlichen Kindergartens und eines weiteren Kindergartens im nächsten Ort konnten Päckchen in Empfang nehmen. „Wir haben mal mit 300 Päckchen angefangen und jetzt das“, freut sich Inge Thiel. Die Rumänienhilfe gibt es seit 1993, seit zehn Jahren mit dem Schwerpunkt auf dem Kinderheim.

Möglich wurden und werden die Hilfstransporte, bei dem die Pakete zu Weihnachten nur ein Teil sind, durch Spenden von Privatpersonen, Vereinen, Verbänden und Institutionen aus der Region. Beispielsweise übergab der Frauenkreis des Kirchenkreises Lischeid Pakete und Spenden, ebenso die Frauengruppe der Arbeiterwohlfahrt in Neustadt, die 40 Päckchen und zehn große Pakete spendete. Die Jugendgruppe Loshausen sammelte Geld und kaufte von einem Teil haltbare Lebensmittel. Die Kindertagesstätte in Loshausen packte ebenfalls kräftig, 40 Geschenke kamen zusammen. Die Grundschule in Ottrau schnürte 50. Die Loshäuser Kita ließ sich aber noch etwas anderes einfallen: Die Kinder bastelten kleine Geschenke oder backten Süßigkeiten, die sie anschließend ihren Eltern und Großeltern verkauften. So kamen nochmals 400 Euro für die Rumänienhilfe zusammen. Das Alsfelder Unternehmen „Wenzel & Kratz“ veranstaltete mit seinen Geschäftsfreunden eine Weihnachtsfeier, anstatt ihnen Geschenke oder Karten zu senden. Auf der Feier ging die Sammeldose für die Rumänienhilfe rum, in der 500 Euro zusammen kamen.

Drei Projekte stehen an
„Wir möchten gerne das große Nebengebäude des Heimes renovieren“, sagt Inge Thiel. In diesem leben mehr als 100 Kinder und Jugendliche. Nötig wäre eine Generalsanierung, es regnet rein, der Putz fällt von der Decke, Schimmel überall. An das so genannte „Deutsche Haus“ des Heimes, das bereits mit Geldern der Rumänienhilfe Hephata renoviert wurde und Platz für 40 Kinder bietet, soll einen Anbau kommen: „Wir planen eine Kleiderkammer, momentan werden die Anziehsachen für alle noch im Schuppen gelagert“, so Inge Thiel. Die Materialkosten hierfür schätzt die Initiatorin auf zirka 1.500 Euro. Drittes Projekt ist die Sanierung der Schule des Heims. Auch hier regnet es rein, fehlen Tische und Stühle für den Unterricht.

Doch Inge und Heinz Thiel brachten nicht nur etwas nach Rumänien, sie bekamen im vergangenen Dezember auch etwas vom Bürgermeister der Gemeinde Ilisuna verliehen: Die Ehrenbürgerschaft. Die rumänische Presse berichtete groß darüber. Inge und Heinz Thiel sagten: „Es ist nicht unser Geld, dass wir einsetzen. Viele Menschen tragen zu unserer Arbeit bei. Viele Menschen, bringen uns Vertraue entgegen und spenden. Ihren gehört eigentlich der Dank.“ (me)



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