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MT empfängt Überraschungsteam der Saison

Kassel/Melsungen. Die beiden nicht eingeplanten Niederlagen zuhause gegen Lübbecke und in Dormagen sind nicht mehr rückgängig zu machen. Deshalb heißt es jetzt für Handball-Bundesligist MT Melsungen nach vorne zu schauen, und möglichst schnell wieder in die Spur zu kommen. Ob den Nordhessen am Samstag ausgerechnet die Füchse aus Berlin dazu Gelegenheit geben? Die Hauptstädter reisen schließlich mit der Empfehlung von 35:7 Punkten an, gleichbedeutend mit Tabellenplatz drei! Anwurf in der Kasseler Rothenbach-Halle gegen Heinevetter & Co. ist am Samstag, 19. Februar, um 20.15 Uhr.

„Wir wollen uns nach den beiden Niederlagen anders präsentieren“, nennt Michael Roth als Devise für das Spiel am Samstag gegen die Füchse Berlin. Der MT-Chefcoach ist natürlich mit dem schlechten Start ins neue Jahr natürlich genauso unzufrieden, wie seine Schützlinge selbst. Wichtig war ihm deshalb die ehrliche Nachbereitung der beiden Auftritte gegen Lübbecke und Rheinland. „Wir haben uns Anfang der Woche zusammengesetzt und intensiv über die gezeigten Schwächen und die möglichen Ursachen gesprochen. Daraus entwickelte sich eine sehr konstruktive Analyse, in der die Spieler auch sehr selbstkritisch ihre eigene Leistung beleuchtet haben. Ich hoffe auf entsprechende Effekte im Spiel gegen Berlin“, verrät Roth. Konkret fordert er: “Jeder einzelne muss wieder die richtige Grundeinstellung zeigen und sich förmlich zerreissen. Wir haben sicherlich auch gegen favorisierte Gegner wie Berlin eine Chance. Aber die müssen wir uns hart erarbeiten“.

Die vom 215-fachen isländischen Ex-Nationalspieler Dagur Sigurdsson trainierte Mannschaft um Nationaltorhüter Silvio Heinevetter hat sich zwar zuletzt in Kiel eine deftige 26:35-Klatsche eingefangen, aber das will im Hinblick auf das Kräftemessen mit dem Tabellenvierzehnten MT Melsungen nichts heißen. Zumal die Statistik hier eindeutig für die Füchse spricht: Nur einer der bislang sieben Erstligavergleiche ging an die Nordhessen. Und das war in 2007, also gleich im ersten Jahr der gemeinsamen Zugehörigkeit beider Clubs zum Oberhaus. Höchste Zeit also, diese Bilanz etwas zu den eigenen Gunsten zu verbessern. Schade nur, dass mit Felix Danner (Außenbandriss) ein zentraler Abwehrspezialist ausfällt. Andererseits hat die MT mit Vitali Feshchanka eine weitere Alternative auf der Torhüterposition in der Hinterhand. Der weissrussische Ex-Nationalkeeper (70 LS) wurde von dem Insolvenz beantragten DHC Rheinland übernommen und ist am Samstag zum ersten Mal für die MT spielberechtigt.

Motivationsprobleme gegen den auf dem Papier übermächtig erscheinenden Gegner, der bei Verteidigung seines dritten Ranges am Saisonende sogar die Teilnahme an der Championsleague gesichert hätte,  befürchtet Michael Roth keine. Im Gegenteil: „Wir brauchen uns nur unseren eigenen Platz in der Tabelle anzuschauen, dann sollte das Motivation genug sein. Der Abstiegskampf ist für uns nämlich noch nicht zu Ende“. In Anbetracht von angeschlagenen oder gar verletzten Spielern (Danner, Sanikis) und denen, die zuletzt nicht ihr wahres Leistungsvermögen abrufen (Vasilakis, Kelentric), erwägt der MT-Trainer gegen die Füchse durchaus auch stärker Akteure aus der zweiten Reihe in die Pflicht zu nehmen. Das könnte neben Spielmacher Michael Schweikardt und Kreisläufer Anton Mansson auch Rückraumspieler wie Alin Sania sein, der noch auf seinen ersten Einsatz unter Trainer Roth wartet und im Tor eben die  Blitzverpflichtung Vitali Feshchanka.

Die MT hilft!
Mit dem Spiel der MT Melsungen gegen die Füchse Berlin startet auch die Spendenaktion für Dennis Mager. Der 14-jährige Fuldabrücker, der in seiner Freizeit leidenschaftlicher Handballer war, zog sich im letzten Jahr durch einen tragischen Sturz im Freibad schlimme Kopfverletzungen zu und sitzt seitdem im Rollstuhl. Für jedes am Samstag per Siebenmeter erzielte Tor durch die MT und für jeden von einem MT-Keeper vereitelten Strafwurf zahlt ein Sponsor einen selbst gewählten Geldbetrag in die Spendenkasse. Diese Aktion wird es in allen noch ausstehenden MT-Heimspielen dieser Saison geben. Wer sich an dieser Aktion als Spendenpate beteiligen möchte, wendet sich an MT-Marketingleiterin Christine Höhmann (christine.hoehmann@mt-melsungen.de). Auch kurzfristige Meldungen am Spieltag werden gerne entgegen genommen.

Schiedsrichter: Christoph Immel (Tönnisvorst) / Ronald Klein (Ratingen), DHB-Aufsicht Uwe Stemberg.

Tickets:
Für Kurzentschlossene liegen an der am Samstag ab 18.45 Uhr geöffneten Abendkasse der Rothenbach-Halle noch ausreichend Karten in allen Kategorien bereit. (Bernd Kaiser)



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