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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 12. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

Informationskampagne „Richtig Heizen mit Holz“ klärt auf

Melsungen. Zu einem Informationsabend zum richtigen Heizen mit Holz lädt die naturkraft-region und die Stadt Melsungen am 10. März um 19 Uhr in die Stadthalle Melsungen (Rotenburger Str. 10-12) ein. Fachkundige Referenten der naturkraft-region, von Hessen-Forst und des Landesinnungsverbandes des hessischen Schornsteinfegerhandwerks klären über den Brennstoff Holz und die Inhalte der „Kleinfeuerstättenverordnung“ auf.

Die hessenweite Informationskampagne „Richtig Heizen mit Holz“ informiert auch in der naturkraft-region über die gesetzliche Neuregelung für den Betrieb von holzbefeuerten Kaminöfen und Holzzentralheizungen. Darüber hinaus werden Tipps für den kostengünstigen Betrieb von Einzelraumfeuerungsanlagen für feste Brennstoffe, wie Kachelöfen oder Heizkamine, und holzbefeuerte Zentralheizungen sowie den richtigen Umgang mit Holzbrennstoffen gegeben.

Seit März 2010 bestehen neue gesetzliche Anforderungen an holzbefeuerte Wärmeerzeuger. Die neue erste Bundesimmissionsschutzverordnung, auch Kleinfeuerstättenverordnung genannt, regelt, unter welchen Bedingungen kleinere und mittlere Gas-, Öl-, Kohle- oder Holzheizungen aufgestellt und betrieben werden dürfen. Grenzwerte legen fest, wie viele Schadstoffe entweichen dürfen. Des Weiteren gibt die Verordnung Aufschluss über die zugelassenen Brennstoffe. Auch ist klar geregelt, wie oft und in welchem Umfang eine Anlage aus Immissionsschutzgründen überwacht werden muss.

Durch die gesetzlichen Änderungen wird den Erwartungen an einen zeitgemäßen Emissionsschutz Rechnung getragen. Das Gesamtkonzept der Novelle betrifft sowohl neue wie auch bestehende Feuerungsanlagen. Die im Handel erhältlichen „neuen“ Heizsysteme müssen seit dem Inkrafttreten der Verordnung die geforderten Abgasgrenzwerte erfüllen. Bestehende Anlagen sollen ebenfalls diese Grenzwerte einhalten. Für Bestandsanlagen werden die Abgasgrenzwerte im Rahmen einer Übergangsregelung stufenweise angepasst. Hierfür sind drei Übergangsfristen – in Abhängigkeit des Errichtungsjahres der jeweiligen Anlage – bis Ende 2024 vorgesehen.

Insgesamt wurden in der naturkraft-region im Jahr 2008 rund 500.000 Megawattstunden regenerative Energie aus biogenen Festbrennstoffen, wie Holz, erzeugt. Davon wurden 93 Prozent in Form von Wärme und sieben Prozent als Strom bereitgestellt. Hierbei spielt die Wärmeerzeugung mit Scheitholz, Holzpellets und Holzhackschnitzel in den privaten Haushalten eine zentrale Rolle. Ihr Anteil beträgt 55 Prozent an der Wärmeenergieerzeugung mit biogenen Festbrennstoffen.

Die landesweite Informationskampagne „Richtig Heizen mit Holz“ ist ein Kooperationsprojekt des Landesinnungsverbandes des hessischen Schornsteinfegerhandwerks, des Landesbetriebs Hessen- Forst, des Kompetenzzentrums HessenRohstoffe (HeRo) und der naturkraft-region – Bioenergieregion Hersfeld-Rotenburg/Schwalm-Eder. (red)



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