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Girls´Day: Neupärtl ruft Betriebe zur Beteiligung auf

Schwalm-Eder. Der Girls´Day – Mädchen-Zukunftstag, bietet Schülerinnen zwischen zehn und 15 Jahren beziehungsweise der Jahrgangsstufen fünf  bis zehn Einblicke in Berufsfelder, die Mädchen im Prozess der Berufsorientierung nur selten in Betracht ziehen. Daher öffnen am 14. April vor allem Handwerk, technische Unternehmen und Industrie ihre Türen für die Mädchen. Ziel der bundesweiten Aktion sei es, so Landrat Neupärtl, den Mädchen über Besichtigungen und Mitmachaktionen in den Betrieben und Organisationen eine Vielzahl von Berufsfeldern vorzustellen und sie besonders für technische Berufe zu interessieren.

Mädchen entscheiden sich im Rahmen ihrer Ausbildungs- und Studienwahl noch immer überproportional häufig für „typisch weibliche“ Berufsfelder oder Studienfächer, gekennzeichnet häufig durch geringe (finanzielle) Anerkennung und fehlende Aufstiegsmöglichkeiten. Damit schöpfen Mädchen ihre Berufsmöglichkeiten nicht voll aus; den Betrieben aber fehlt gerade in technischen Bereichen zunehmend qualifizierter Nachwuchs, stellt Landrat Neupärtl fest.

Erfreut zeigt sich Landrat Neupärtl über die Akzeptanz des Girls´Day im Schwalm-Eder-Kreis. So beteiligten sich seit 2002 regelmäßig rund 40 Betriebe und Organisationen aus vielfältigen Branchen mit unterschiedlichen Betriebsgrößen sowie rund 1.500 Mädchen. „Unternehmen, Freiberufler oder Bildungseinrichtungen sind wesentlich daran beteiligt, dass der Girls´Day in unserer Region ein Erfolg wird.“ Diese bittet der Landrat, ihre Büros, Werkstätten, Produktionshallen oder Labore zu öffnen und das Zuschauen am Arbeitsplatz zu ermöglichen oder eigene Aktionen anzubieten – das praktische Erleben steht im Mittelpunkt. In Workshops und Aktionen können sich die Mädchen über verschiedene Ausbildungsberufe und Studiengänge in den Bereichen Handwerk, Technik, Naturwissenschaften und Informationstechnologie informieren. Durch persönliche Gespräche mit Beschäftigten können die Jugendlichen ihren Erfahrungs- und Orientierungshorizont erweitern. Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels bietet der Girls´Day die Chance für die Betriebe, Mädchen als zukünftiges Fachkräftepotenzial anzusprechen. Besonders wichtig sei es, so Landrat Neupärtl, dass die Betriebe ihre Angebote auf der Aktionslandkarte auf  www.girls-day.de online erfassen, damit sie durch die Mädchen dort eingesehen werden können.

Die bundesweite Koordinierungsstelle hat für die Jungen ein analoges Angebot zur Berufs- und Lebensplanungen entwickelt und bietet auf den Internetseiten www.boys-day.de und www.neue-wege-für-jungs.de Informationen dazu.

Die Freistellung der Schülerinnen und der Versicherungsschutz sind durch das Hessische Kultusministerium geregelt. Die Schulen erhalten entsprechende Vordrucke für den Freistellungsantrag an die Schulleitung. Eltern sollten ihre Töchter bei der Suche nach einem geeigneten Platz unterstützen. Informationen und Tipps rund um den Girls´Day sind für alle Interessierten im Internet unter www.girls-day.de abrufbar. Weitere Auskünfte geben auch die Ansprechpartnerinnen des Girl´s Day im Schwalm-Eder-Kreis: Frau Eisenach, Frauenbüro Telefon (05681) 775-192, Frau Schwab, Wirtschaftsförderung, Telefon (05681)  775-477. (red)



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