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Kirchenkreis berät über „Mission in der Region“

Melsungen. „Das Evangelium ist die Kompassnadel, die allen Angeboten unserer Gemeinden und Einrichtungen die Richtung zeigt, damit Glaube, Hoffnung und Liebe unter uns wachsen können.“ Mit diesen Worten begann Dekan Kirchenrat Rudolf Schulze seinen  Jahresbericht vor der  Synode des Kirchenkreises Melsungen. „Was für viele selbstverständlich klingt, kam für manchen jedoch in den Diskussionen der letzten Jahre zu kurz. Oftmals beherrschten ökonomische und organisatorische Prozesse die Diskussion“, so Schulze. Es wäre ein Missverständnis, wenn der Eindruck entstünde, „Kirche beschäftige sich vornehmlich mit sich selbst. Dann hätte die Kirche ihre eigentliche Aufgabe, …Gott und den Menschen zu dienen, aus dem Blick verloren.“

Im Verlauf des Abends orientierten sich die Themen stark an der vom Dekan in Erinnerung gebrachten Kompassnadel: Angeregt diskutierte die Versammlung ein Grundsatzpapier mit dem Titel: „Mission in der Region“.  Als Leitlinie für ihre Arbeit wird den Kirchengemeinden vorgeschlagen,  „in einer säkularen Gesellschaft  …Glaube zu wecken und zu fördern, damit Menschen in unseren Gemeinden heimisch werden.“ Nach Beschluss der Synode soll dieses  Papier in allen Kirchengemeinden des Kirchenkreises bis zum 31. August thematisiert werden. Laut Pfarrerin Petra Fuhrhans (Fuldabrück) soll dieses Papier auch ein Impuls für die Gemeinden sein, ihr Angebote aufeinander abzustimmen. Es soll aber auch der Impuls sein,  nach rechts und links zu schauen, was in den Nachbargemeinden geschieht. Nicht jede Gemeinde muss das gleiche „Vollangebot“ haben. Wenn die Gemeinden aufeinander zugehen, kann jede Gemeinde ihr eigenes Profil entwickeln: die eine spezialisiert sich auf Gottesdienste in moderner Form, die andere bietet Taizè-Andachten an; die eine Gemeinde bietet Glaubenskurse an, die andere hat in der kirchenmusikalischen Arbeit Schwerpunkte.

Kinder- und Jugendarbeit sind Kernaufgaben
Einstimmig angenommen wurde ein Antrag der Kreissynode an die Landessynode, die Kinder- und Jugendarbeit als Kernaufgabe kirchlichen Handelns zu sehen und deswegen für eine angemessene Budgetierung zu sorgen. Der Kirchenkreis Melsungen zeichnet sich durch eine umfangreiche Jugendarbeit mit 8,5 Jugendarbeiterstellen aus. Die Landeskirche fördert einen Kirchenkreis von der Größe Melsungens zukünftig nur für zwei Jugendarbeiterstellen.  Nach den Worten des Dekans sei diese finanzielle Begrenzung im Kirchenkreis zwar schwierig, sei aber nötig, um alle Kirchenkreise der Landeskirche in gleicher Weise fördern zu können. Pfarrer Gerhard Peter (Melsungen) regte an, nicht nur Geld von der Landessynode zu fordern, sondern gleichzeitig die Gemeinden des Kirchenkreises zu bitten, alles zu tun, um die Jugendarbeiterstellen mitzufinanzieren.

In seinem Rechenschaftsbericht hatte der Dekan auch auf die vielen familienergänzenden Angebote im Kirchenkreis hingewiesen. Die Kirchengemeinden stellten nicht allein mit fünf Kindertagesstätten für über 400 Kinder eine hohe soziale Leistungsfähigkeit unter Beweis. Darüber hinaus gäbe es eine Vielzahl von Kindergruppen, Kindergottesdiensten, Kinderbibelwochen und Kinderchören. So sei es auch kein Zufall, dass der erste Kinderchorwettbewerb der Landeskirche am 24. September in Melsungen ausgetragen werde. (red)



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