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Elisabeth–Medaille für einen bewährten Kirchenmann

Dagobertshausen/Elfershausen. „Der heutige Predigttext aus Lukas 10, Vers 38 bis 42 passt so ganz auf Wilfried Schmidt“, stellte Dekan Rudolf Schulze fest, als er im Auftrag des Bischofs der Evangelischen Landeskirche Kurhessen–Waldeck die Elisabeth–Medaille übergab. Schmidt verkörpere die Vorzüge der beiden Frauen Martha und Maria, die der Evangelist als „brillanter Schriftsteller seiner Zeit“ so treffend charakterisiert habe. Die Geschichte beschreibt das unterschiedliche Verhalten von Martha und Maria während eines Besuchs von Jesus und seinen Jüngern. Die eine schuftet sich ab, die andere sitzt nur da und hört die Worte. Der Empfänger der Medaille sei Macher und Zuhörer zugleich, urteilte der Dekan.

Der Elfershäuser Wilfried Schmidt erhielt die Auszeichnung auf Vorschlag seiner Kirchengemeinde. In ihrer Begründung schrieb Pfarrerin Kirsten Bingel, Pfarramt Dagobertshausen: „Wilfried Schmidt bekleidet seit dem 15. Mai 1977 in der Gemeinde Elfershausen das Amt des Kirchenvorstehers. Seit 1995 ist er darüber hinaus stellvertretender Vorsitzender des Kirchenvorstandes.“ Auf eigenen Wunsch sei Schmidt am 6. Februar 2011 aus Altersgründen aus dem Kirchenvorstand ausgeschieden. Seinen Aufgaben als Organist werde er allerdings weiterhin, wenn auch nur mit halber Stelle nachkommen. Bereits als 18-Jähriger habe Schmidt in den Gemeinden Grebenau und Lobenhausen die Orgel gespielt. Mit seinem Umzug nach Elfershausen sei er ab 1972 auf den Orgelbänken im  Kirchspiel Dagobertshausen und benachbarter Gemeinden heimisch geworden.

Der Geehrte ist seit mehr als 30 Jahren Lektor. Diese Aufgabe habe er in den letzten Jahren, durch seine Organistentätigkeit bedingt,  nur noch selten ausüben können. Er sei aber auch zu diesem Dienst immer wieder gerne bereit gewesen.

Wilfried Schmidt unterstütze die Pfarrerin in ihrer Tätigkeit für die Gemeinde, die ihm Gewissenhaftigkeit in Rat und Tat bescheinigt. So übernehme der Elfershäuser regelmäßig Geburtstags- und Krankenbesuche im Ort. Beim Sammeln von Spenden für die vom Hausschwamm befallene Dorfkirche und bei den hierfür  erforderlichen Aktionen habe er sich stets engagiert und motivierend eingesetzt.

„Meinen Glauben aktiv zu leben ist mir wichtig, weil nur dadurch eine Gemeinde lebendig bleiben kann und der Zusammenhalt gefördert werde“, so Wilfried Schmidt.

Der neue Träger der Elisabeth-Medaille beschränkt seine Aktivitäten nicht allein auf seine Kirchengemeinde. Bereits seit seinem Zuzug 1968 gehört er der Landeskirchlichen Gemeinschaft in Malsfeld an, zu dessen Leitungskreis er seit mehreren Jahren gehört. Im Rahmen dieser Gemeinschaft hat er sich unter anderem auch an der Aktion „ProChrist“ beteiligt und bei der Organisation von Veranstaltungen in Melsungen geholfen.

In der Laudatio unterstrich Dekan Schulze, dass Schmidt auch die Mission am Herzen liege. So habe er die Familie seiner Tochter Katrin beim Aufbau einer Missionsstation in Sambia finanziell und mit Sachleistungen unterstützt.

Schmidt engagiert sich auch bei Veranstaltungen der örtlichen Vereine. So sind seine Arbeitskraft und sein Einsatz seit langem nicht nur bei den Umwelttagen des Ortsbeirates gefragt. Die Gemeinde Malsfeld hat das Wirken des Kirchenmannes für die Allgemeinheit kürzlich mit Überreichen ihrer Ehrenplakette gewürdigt. (rho)



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