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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 12. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

Kultur, Tradition und Natur sind Schätze der Schwalm

Borken/Schwalmstadt. Wer kennt sie noch, die vier Schrecksbacher Jungs, die in den 60er und Anfang der 70er Jahre im großen Musikzirkus mitmischten: die „Petards“! Solche und andere interessanten  und erheiternden Informationen konnten die 40 Zuschauer erfahren, die der Einladung des Vereins Regionalentwicklung Schwalm-Aue in das Rathaus in Schwalmstadt-Ziegenhain gefolgt waren. Der Abend stand unter dem Thema Tourismus in der Region Schwalm-Aue. „Wir möchten mit der Veranstaltung die Aufmerksamkeit auf die Schönheiten der Region lenken und aufzeigen, dass Tourismusförderung Wertschöpfung erzeugen kann und somit ein Stück Wirtschaftsförderung ist,“ begrüßte Sonja Pauly, Geschäftsführerin des Vereins, die Anwesenden.

97 Kilometer Fußlauf
Ausschnitte aus dem Filmbeitrag des Hessischen Rundfunks „Flussgeschichten von der Schwalm“ wurden als Einstieg gezeigt. So erfuhren die Anwesenden, dass der Fluss Schwalm mit seinen 97 Kilometern der längste komplett innerhalb Hessens verlaufende Fluss ist. Seine Ufer zählen über weite Strecken zu den wichtigsten Schutzgebieten für den Laubfrosch. Neben viel Natur gibt es eine Fülle von gepflegten Traditionen und kulturgeschichtlichen Spuren an der Schwalm. Diese Potentiale auch touristisch zu vermarkten ist das Bestreben vieler Akteure in der Region. Barbara Petermann, Autorin des Filmbeitrages erzählte über die Entstehung des Films und konnte einige Anekdoten zum Besten geben. Die anschließenden Ausführungen von Ute Hellberg vom Hessischen Wirtschaftsministerium zu Strategien und Organisationsstrukturen der Tourismusförderung des Landes, waren für viele Zuhörer dann doch sehr abstrakt. Heidrun Englisch, Geschäftsführerin der Touristischen Arbeitsgemeinschaft Rotkäppchenland, machte mit praktischen Beispielen aus der Region die Erläuterungen ihrer Vorrednerin für alle Anwesenden greifbar und verständlich. An der abschließenden Gesprächsrunde nahmen dann noch Hans-Georg Korell als Vertreter der Tourismus Service Kurhessisches Bergland und Bürgermeister Bernd Heßler als Vorsitzender des Vereins Regionalentwicklung Schwalm-Aue teil.

„Wir haben in der Region Schwalm-Aue touristisch einiges zu bieten. Diese Potentiale müssen stärker vermarktet werden. Da wir aber nur das versprechen wollen, was wir auch halten können, müssen u.a. die Dienstleistungen im Gastronomiebereich ausgebaut und verbessert werden,“ fasste Bernd Heßler am Ende der Veranstaltung die Diskussion zusammen. (sb)

 



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