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A 49: Spatenstich für Bauabschnitt Neuental-Schwalmstadt

Neuental/Schwalmstadt. Gemeinsam mit Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer nahm Wirtschafts- und Verkehrsminister Dieter Posch heute den ersten Spatenstich zum Beginn der Arbeiten an der A 49 bei Schwalmstadt vor. Posch hatte sich intensiv mit dem Bundesverkehrsminister um den Weiterbau und die Finanzierung der Verkehrsknoteneinheit (VKE) 20 im Abschnitt Neuental-Schwalmstadt eingesetzt und wollte persönlich den Baubeginn vornehmen.

„Es ist das gemeinsame Interesse von Bund und Land, die A 49 als eine der wichtigen Nord-Süd-Achsen zügig fertigzustellen. Wir bauen die A 49 weiter für die Menschen und die Wirtschaft der Region“, sagte Wirtschaftsminister Posch beim heutigen Start für den Bauabschnitt Neuental-Schwalmstadt. „Die Bedeutung dieser Autobahn geht weit über die Region hinaus und bringt gleichzeitig den Anwohnern der überlasteten Bundesstraße die langersehnte Ruhe“, so der Minister.

Posch: „Nach vielen Jahren des Stillstandes ist dies ein Meilenstein für das Projekt. Ich freue mich sehr, dass es gelungen ist, eine einvernehmliche und tragfähige Lösung bezüglich des weiteren Fahrplanes für die A 49 heute in diesem Spatenstich münden zu lassen. Konsequent und kontinuierlich wird nun an der A 49 weitergebaut – dies symbolisiert dieser Spatenstich. Die A 49 hat damit eine deutliche Priorisierung seitens des Bundes erfahren.“

Die A 49 werde die Fahrstrecke zwischen Kassel und Homberg (Ohm) um mehr als zwölf Kilometer verkürzen. Im Vergleich zur bisherigen Route über die A 5 und die A 7 erspare sie dem Verkehr starke Steigungen und damit Zeit und Treibstoff. Damit senke sie auch die Umweltbelastung und das Unfallrisiko.

Die Verkehrskosteneinheit 20 beginnt an der Anschlussstelle Neuental und endet an der Landesstraße 3155 zwischen den Ortsteilen Schwalmstadt-Treysa und Frankenhain. Wichtigste Bauwerke sind die vier Talbrücken „Goldbach“ (285 Meter), „Schlierbach“ (Länge 170 Meter), „Todenbach“ (Länge 259 Meter) und „Katzenbach“ (Länge 252 Meter) sowie der mit zwei Röhren ausgestattete Tunnel „Frankenhain“ (Länge 899 Meter). Weitere 15 Brückenbauwerke sind für die Trasse der VKE 20 vorgesehen.

20 Regenrückhaltebecken entlang der Trasse nehmen das Wasser der Autobahn auf und gewährleisten einen kontinuierlichen Ablauf des anfallenden Niederschlagswassers sowie dessen Reinigung. Weitere Maßnahmen sind der Bau einer Grünbrücke, damit Wildtiere sicher auf die andere Seite wechseln können, sowie die Errichtung von rund fünf Kilometer langen Schutzwänden, die Fledermäuse vor dem Verkehrstod und vor Irritationen durch Autoscheinwerfer bewahren sollen.

Die Gesamtlänge dieses Streckenabschnittes beträgt rund zwölf  Kilometer. Die Gesamtkosten werden auf 204,9 Millionen Euro geschätzt. Davon entfallen 39,8 Millionen Euro auf den Tunnelneubau „Frankenhain“ sowie 50,3 Millionen Euro auf den Bau der vier Talbrücken. Die Kosten für den Grunderwerb liegen bei rund neun Millionen Euro. (red)

 

 



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