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FWG nahm Teichwiesengebiet unter die Lupe

Melsungen. Mitglieder der Freien Wählergemeinschaft Melsungen haben sich während einer Zusammenkunft und Ortsbesichtigung im Teichwiesengebiet mit der vorgenommenen Bebauung und dem „teilweise zerstörten  Biotop“ beschäftigt. „Die sehr enge Bebauung, die durch den von dem Investor selbst erstellten Bebauungsplan durchführbar ist, lässt allerdings befürchten, dass am Rande des übrig gebliebenen Feuchtbiotops  ein weiteres  Gebäude errichtet werden soll. Damit würden sich die Investoren von dem früheren Konzept, das in einem Modell dargestellt wurde, völlig verabschieden“, warnt FWG-Mitglied Martin Gille in einer Pressemitteilung.

„Ursprünglich waren für jedes Gebäude fünf Wohnungen, insgesamt 40 Wohnungen, vorgesehen. Tatsächlich wurden aber sechs Wohnungen pro Haus gebaut, so dass nunmehr 48 Wohnungen möglich sein könnten“, so die FWG.

Die Freien Wähler Melsungen haben nun den Magistrat der Stadt Melsungen gebeten, unverzüglich Sorge zu tragen, dass es bei den ursprünglichen 40 Wohnungen bleibt. Durch eine Änderung des Bebauungsplanes durch die Stadtverordnetenversammlung könnte diese Forderung durchgesetzt werden.

Die Straßen in Melsungen seien durch die Frostperiode arg in Mitleidenschaft gezogen worden. Die Freien Wähler plädieren deshalb dafür, Haushaltsmittel für Mikrobeläge zur Verfügung zu stellen und Straßen im Ganzen in Ordnung zu bringen, anstatt nur zu flicken. Vor allem die B 83 im Bereich der Stadt habe erheblich unter dem Frost gelitten. Man fordere den Magistrat auf, sich mit der Straßenbauverwaltung in Verbindung zu setzen, damit so bald wie möglich eine Reparatur erfolge. (red)