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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 12. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

Auf den Spuren bedeutender Frauen im Kreis

Schwalm-Eder. Auf die Spuren bedeutender Frauen, die vor vielen Jahren, zum Teil Jahrhunderten, im Kreisteil Melsungen Spuren hinterlassen haben, begaben sich kürzlich 60 Frauen aus dem gesamten Schwalm-Eder-Kreis. Die Busreise, die bereits zum drittenmal vom Frauennetzwerk e.V. organisiert wurde, gehörte zum Programmangebot rund um den internationalen Frauentag, der weltweit im März zum 100. Mal begangen wurde. Schon während der Fahrt erfolgte der Hinweis auf Landgräfin Anna von Hessen, die bereits 1514 in Felsberg Landtage abhielt und engagiert für sich und ihren minderjährigen Sohn, den späteren Landgrafen Philipp I.  dem Großmütigen, um die Regentschaft kämpfte.

Eine weitere Station war die „Kirche der Seligpreisungen“ in Körle-Lobenhausen. Hier vermittelte Bettina Schmoll-Reinbold viel Wissenswertes zu der Künstlerin Margret Knoop-Schellbach, die Ende der 70er Jahre die künstlerische Ausgestaltung dieser Kirche übernahm, die 1981 eingeweiht wurde.

Nicht vergessen werden sollte die Schriftstellerin Therese Keiter, geboren 1859 in Melsungen, die unter dem Pseudonym M. Herbert mit den Roman „Das Kind seines Herzens“ in der deutschen Literatur bekannt wurde. Wer aufmerksam ihre Romane liest findet  Anmerkungen zu Melsungen und seiner Bevölkerung in drei ihrer Werke.

Beeindruckendes erfuhren die Frauen in Spangenberg. In einer überaus spannenden Stadtführung der anderen Art stellten sich drei Frauen vor. So berichtete Margarethe von der Saale über ihr Leben und Wirken als Ehefrau zur Linken von Landgraf Philipp I. dem Großmütigen.  Elisabeth II. von Thüringen begrüßte die Gruppe in der Stadtkirche und gewährte einen Einblick in ihr Lebenswerk.  Bürgermeisterstochter Else und ihre Familie stellten in einer kurzen Szene die Geschichte um Kuno und Else und das Liebenbachwasser vor.

Den Abschluss dieser informativen Reise in die Vergangenheit bildete der Besuch des Zisterzienserinnen- Klosters Haydau in Morschen und die Vorstellung der ersten Äbtissin Gertrud von Leimbach.

Resümee:
Jede dieser vorgestellten Frauen hat mit Mut, Verstand, Selbstlosigkeit und Warmherzigkeit versucht die Gesellschaft ihrer Zeit zu beeinflussen und zu verändern. (red)



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