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Janina Rohde stellt zwei neue Bestleistungen auf

Regis-Breitingen/Melsungen. Nicht nur der Himmel lachte am Wochenende und sorgte für gute Stimmung, auch die vierzehnjährige Janina Rohde aus Melsungen hatte Grund zur Freude. Bei ihrem gelungenen Saisonauftakt in Regis-Breitingen(Sachsen) stellte die talentierte A-Schülerin bei einem Werfertag zwei persönliche Bestleistungen auf. Janina Rohde, die seit Januar das Sportinternat in Leipzig besucht und  für das dortige Leichtathletik-Zentrum startet, übertraf auf der historischen Diskuswurfanlage in Regis-Breitingen zunächst ihren Hausrekord aus dem Vorjahr mit  28,89 Meter um 2,36 Meter.

Am 8. Mai hatte sie in Bad Sooden-Allendorf anlässlich eines Mehrkampfes 26,53 Meter mit dem 1kg-Diskus erzielt und gehörte damit in ihrer Altersklasse zu den besten deutschen Diskuswerferinnen.  Wie hoch die neue persönliche Bestweite von 28,89 Meter einzustufen ist, kann man daran erkennen, dass bei den hessischen Winterwurfmeisterschaften am 5. März in Frankfurt  der Landestitel in der Altersklasse der W14 bereits mit 26,69 Meter gewonnen wurde.

Janina Rohde ging auf dieser historischen Anlage in Regis-Breitingen, wo  am 26. Mai 1968 Christine Spielberg aus Chemnitz mit 61,64 Meter den Weltrekord der legendären Liesel Westermann um 38 Zentimeter verbessert hatte,  gut vorbereitet und hoch motiviert an den Start.

Christine Spielberg war die zweite Frau der Welt, die die 60m-Barriere übertraf.  Mit dabei war damals auch die heute noch aktive und erfolgreiche  Hella Böker (MT Melsungen), die bei diesem denkwürdigen Wettkampf vor 43 Jahren 52,32 Meter erzielte und im Vorjahr mit der 55 Jahre jüngeren Janina Rohde zusammen im Melsunger Waldstadion trainiert hatte.

Nachdem Janina Rohde bei den Mitteldeutschen Meisterschaften mit 10,65 Meter nur den 10. Platz belegen konnte, trumpfte sie auch im Kugelstoßen bei diesem ersten Werfertag in Regis-Breitingen auf. Mit 11,62 Meter blieb um 29 Zentimeter über ihrer Vorjahresbestleistung, die sie am 25. August in Spangenberg aufgestellt hatte und überbot gleichzeitig auch die D-Kader-Norm des Sächsischen Leichtathletik-Verbandes von 11,50 m. Damit hat sie nun berechtigte Hoffnungen auch vom Verband gefördert zu werden. Sollte ihr Trainingseifer weiter so anhalten, dürfte es nur noch eine Frage der Zeit sein, wann das große Melsunger Talent die 12m-Marke im Kugelstoßen sowie die 30m-Marke im Diskuswerfen übertreffen wird. (ajw)



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