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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 12. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

Autor Matthias P. Gibert las aus Rechtsdruck

Borken. Der Tisch war umfangreich mit Büchern des Autors gefüllt und im Erdgeschoss des Historischen Rathauses am Marktplatz drängelten sich die Besucher. Besser gesagt: Die Zuhörer. Denn die Borkener Buchhandlung „Der Bücherwurm“ und die Stadtbücherei hatten gemeinsam zur Lesung mit Matthias P. Gibert am Abend des 9. April eingeladen. „Rechtsdruck“ lautet der Titel des neuen Romans, in dem der Kasseler Kommissar Paul Lenz seinen siebten Fall zu lösen hat. Es wurde ein Abend mit Literatur zum Anfassen. So wie es zur Begrüßung Buchhändlerin Sonja Lehmann und Büchereileiterin Barbara Jüngling angekündigt hatten.

Recherchen im Milieu
Matthias P. Gibert schilderte zu Beginn seiner Lesung seine Recherchen im Milieu des Kriminalromans. So kamen die Arbeitersiedlung von Kassel ebenso zur Sprache wie der südliche Schwalm-Eder-Kreis und seine Meinung über Juristen. Eine bestimmte Gesellschaftsgruppe verglich er dabei mit einem Überraschungsei – außen braun und innen hohl. Ohne Überleitung stieg er in den Text seines neuesten Buches „Rechtsdruck“ ein. Mucksmäuschenstill war das Publikum und lauschte gespannt und konzentriert den Worten des Autors. Humoristisch unterbrach er seine Lesung und sorgte dafür, dass das Publikum nach der Konzentration seine Entspannungsphasen hatte. Schlagfertig beantwortete er dabei die Fragen der Zuhörer.

Die Zeilen des Buches trafen die Stimmung der Gäste im Saal. Gibert benutzte die Sprache des Volkes auf der Straße. So erzählte er nicht nur spannend, fühlte sich in unterschiedlichste Milieus ein, war unprätentiös in der Sprache und machte dabei ausgiebig Geschmack auf eine richtig spannende und wirklichkeitsnahe Story. Dabei trat er auch gekonnt und zum Vergnügen der Zuhörer in den Dialog mit den Personen seines Romans ein. Ja, es gab auch noch den Sternchentag. Ein Tag, den jeder nach seinen eigenen Gedanken interpretierte.

Fazit
Matthias P. Gibert ist ein sympathischer Mensch, dessen Romane man einfach lesen muss. Sie spielen mitten in unserem nordhessischen Leben und halten uns auch hier und da den Spiegel der Gesellschaft entgegen. Das Ganze gewürzt mit reichlich kriminalistischer Spannung und einem Stück schriftstellerischer Fantasie.sb.



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