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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 13. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

Der Bataraz – Theater in der Pfarrscheune Wernswig

Homberg-Wernswig. Die Kulturinitiative Altes-Pfarrhaus-Wernswig und die Landrosinen – Kulturnetzwerk Schwalm Knüll – präsentieren am Sonntag, 15. Mai, 16 Uhr, in der Alten Pfarrscheune Wernswig „Bataraz“ – nach einem Roman von Mauricio Rosencof (Uruguay), bearbeitet und dargestellt von Peter Lehmann (Frankfurt). Der Eintritt hierzu kostet neun Euro. Da das Platzangebot begrenzt ist, wird um vorherige Anmeldung bei der Pfarrscheune 1713, Altes Pfarrhaus Wernswig, 34576 Homberg, Telefon (05684) 930026; Fax (05684) 930028; E.mail 1713@altes-pfarrhaus-wernswig.de; www.altes-pfarrhaus-wernswig.de, gebeten.

Mauricio Rosencof, Journalist, Autor, Dichter und derzeit Kulturdezernent von Mondevideo war elf Jahre während der Militärdiktatur in Uruguay in Isolationshaft.Im Roman „Der Bataraz“ hat er seine Geschichte verarbeitet. Er hat dargestellt, mit welchen eigenen Verrücktheiten und Phantasien er verhindert hat, durch die Isolationshaft zerstört zu werden. Der Bataraz ist der Zellengenossen mit dem er sprechen kann, um sich vor dem Wahnsinnigwerden zu retten und seine Würde zu bewahren.

Peter Lehmann, deutsch-chilenischer Autor und Schauspieler hat aus dem Roman von Mauricio Rosencof einen packenden Monolog verfasst. Das Stück wurde am Mousonturm in Frankfurt inszeniert und hatte dort im April 1996 Premiere. Es folgten Auftritte in ganz Deutschland, Spanien, Uruguay und Chile. Die Lehmanns Eltern sind vor den Nazis nach Chile ins Exil gegangen. Peter Lehmann, in Chile geboren, rettete sich nach dem Militärputsch Pinochets wieder ins Exil nach Deutschland. (red)



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