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MT peilt Platz zwölf an

Melsungen. Auch nach der jüngsten Auswärtsniederlage beim TBV Lemgo, hat die MT noch fest den 12. Tabellenplatz im Visier. Voraussetzung für dessen Erreichen ist aber ein Sieg im kommenden Heimspiel gegen den Punktenachbarn HBW Balingen/ Weilstetten. Anwurf in der Kasseler Rothenbach-Halle ist am Sonntag um 17.30 Uhr. Zur Zeit rangieren die Nordhessen in der TOYOTA Handball-Bundesliga auf Platz 13, mit einem Punkt Abstand zum Zwölftplatzierten TuS N-Lübbecke. Dabei haben die Ostwestfallen allerdings zwei Spiele weniger absolviert. Direkt hinter der MT folgt dann schon mit nur zwei Punkten Abstand der HBW Balingen/Weilstetten. Keine Frage also, dass dem Spiel am Sonntag vorentscheidende Bedeutung beim Kampf um Platz zwölf zukommt.

Michael Roth weiß, was seine Schützlinge erwartet: „Gegen Balingen/Weilstetten muss man sich immer anstrengen, egal auf welchem Tabellenplatz diese Mannschaft steht. Sie ist bekannt für ihre mitunter recht offensive und kompromisslose Abwehr und für ihren großen kämpferischen Willen“.

Beim Hinspiel war es der MT ja gut gelungen, sich auf diesen Gegner einzustellen. In Balingen landeten Vuckovic & Co einen Start-Ziel-Sieg, brachten nach dem 30:26 beide Punkte mit nach Nordhessen. Doch daraus leitet man im MT-Lager keinesfalls ab, dass das Rückspiel zu einem Selbstläufer wird. Im Gegenteil: „Wir werden diese Mannschaft nicht unterschätzen, denn sie wartet außer mit den bereits genannten Attributen auch noch mit einer Reihe guter Spieler auf“, warnt der MT-Trainer. Roth meint er u.a. den brandgefährlichen Benjamin Herth. Der Spielmacher, der jüngst gegen Norwegen seinen fünften Einsatz in der Nationalmannschaft gab, liegt mit 203 Treffern auf Rang drei der Ligatorschützenliste.

Vordringlichstes Ziel der Nordhessen ist es, beide noch ausstehenden Heimspiele zu gewinnen (nach Balingen kommt am 28. Mai Ahlen/Hamm nach Kassel), „um nicht zuletzt auch unser Publikum etwas für die schwachen Leistungen in der Hinrunde zu entschädigen“, so Roth. Dabei wird der Coach am Sonntag möglicherweise auf die angeschlagenen Ivan Brovko und Predrag Dacevic verzichten müssen.

Vier Fragen an MT-Trainer Michael Roth
Zum TBV Lemgo war die MT ja mit einer gewissen Hoffnung gefahren, dort einen weiteren Coup landen zu können. Doch die Mannschaft konnte nur 20 Minuten lang überzeugen. Hat Sie das etwas enttäuscht?
Roth: Wir hatten zweifellos einen ganz starken Auftakt und waren auch bis in die Endphase der ersten Halbzeit hinein spielbestimmend. Da ist es natürlich sehr schade, dass wir dieses Niveau nicht bis zum Schluss gehalten haben. Aber das Spiel ist jetzt zehn Tage her und deshalb komplett abgehakt. Wir schauen jetzt auf die beiden anstehenden Heimaufgaben, erst auf Balingen/ Weilstetten, danach auf Ahlen/Hamm.

Wie lautet denn die dazugehörige Devise?
Roth: Klares Ziel ist es, die beiden Spiele vor eigenem Publikum erfolgreich zu gestalten. Rein rechnerisch benötigen wir noch einen Punkt, um den Klassenerhalt auch offiziell perfekt zu machen. Aber es geht uns natürlich auch darum, dass wir unseren Zuschauern ein gutes Gefühl vermitteln. Die haben in der Hinserie ja bekanntlich schon genug leiden müssen. Wenn es uns darüber hinaus bis zum Ende der Saison gelingt, auch noch einen Tabellenplatz gut zu machen, umso besser.

Was erwartet die MT nun zunächst gegen Balingen/Weilstetten?
Roth: Ein mit guten Spielern besetztes Team, ausgestattet mit einem großen kämpferischen Moment und immer auch mit einem gewissen Überraschungspotential. Aber: Diese Mannschaft rangiert hinter uns und deshalb kann es für uns nur ein Ziel geben und das heißt Sieg. Es wird mit Sicherheit kein Selbstläufer – im Gegenteil, wir werden uns anstrengen müssen.

Wenn sich eine Saison zu Ende neigt, ist es für die Spieler nicht immer einfach, sich nochmal richtig zu motivieren. Besteht nicht diese Gefahr besonders bei denen, die den Verein verlassen?
Roth: Ich gehe immer davon aus, dass es sich hier um Profisportler handelt, die also mit dem Handballspielen ihren Lebensunterhalt bestreiten. Insofern erwarte ich von allen ein gleichmäßig hohes Engagement bis zur letzten Spielminute. Ich schaue bei der Aufstellung auch nicht darauf, ob es sich um Spieler handelt, die nach der Saison gehen oder bleiben. Die Aufstellung richte ich danach aus, was Taktik und Gegner erfordern. Und wer aufläuft, hat eben eine entsprechende Leistung zu erbringen. Im Übrigen habe ich bei unserer Mannschaft den Eindruck, dass die Leistungsbereitschaft keinesfalls abhanden gekommen ist. Im Gegenteil: Wer sich so im Training reinhängt, wir das die Spieler in den letzten Einheiten getan haben, ist eindeutig motiviert.

Bisherige Bundesligavergleiche:
9 Spiele, 6 Siege für die MT, 3 Siege für Balingen/Weilstetten

01.12.2010    Balingen-Weilstetten – MT Melsungen 26:30
21.02.2010    Balingen-Weilstetten – MT Melsungen 31:34
19.09.2009    MT Melsungen – Balingen-Weilstetten    28:25
28.02.2009    MT Melsungen – Balingen-Weilstetten    31:35
20.09.2008    Balingen-Weilstetten – MT Melsungen    33:28
10.05.2008    MT Melsungen – Balingen-Weilstetten    32:29
15.12.2007    Balingen-Weilstetten – MT Melsungen    29:28
12.05.2007    MT Melsungen – Balingen-Weilstetten    34:24
01.12.2006    Balingen-Weilstetten – MT Melsungen 25:32

Schiedsrichter in Kassel:
Nils Blümel/Jörg Loppaschewski (beide Berlin); Spielaufsicht: DHB-Schiedsrichterwart Peter Rauchfuß



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