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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 12. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

Infoveranstaltung der naturkraft-region

Schwarzenborn. „Wie können wir die Energieversorgung unserer Region zukunftsfähig gestalten?“ Das war die zentrale Frage einer Informationsveranstaltung der naturkraft-region, die in der gut besuchten Kulturhalle in Schwarzenborn stattfand. Im Landkreis Hersfeld-Rotenburg stammen heute bereits zwölf Prozent und im Schwalm-Eder-Kreis elf Prozent des Stroms aus erneuerbaren Energien. Kommunen, die ihren Strombedarf zu 100 Prozent selbst aus Wind, Sonne und Biomasse erzeugen, sind Gilserberg und Schenklengsfeld. Auch in Schwarzenborn wird nach Inbetriebnahme der Biogasanlage mehr erneuerbarer Strom produziert als die Einwohner der Stadt verbrauchen, berichtete Schwarzenborns Bürgermeister und Erster Vorsitzender der naturkraft-agentur Jürgen Kaufmann.

Der Landrat des Landkreises Hersfeld-Rotenburg, Dr. Karl-Ernst Schmidt, und Regierungspräsident Dr. Walter Lübcke betonten die Chancen, die der Ausbau der erneuerbaren Energien für die Region und für Deutschland beinhalte. Dabei müssten aber vorrangig die Menschen vor Ort überzeugt werden.

Dr. Brigitte Buhse, Geschäftsführerin der naturkraft-agentur, stellte den Stand des Ausbaus der erneuerbaren Energien in der naturkraft-region vor. Hier erzeugen 49 Windkraftanlagen, 20 Biogasanlagen, knapp 1.500 Pelletheizungen und über 7.000 solarthermische Anlagen Strom und Wärme.

Martina Selzer stellte das Energiemagazin der naturkraft-region vor. „Im Energiemagazin finden Sie nur ganz wenig theoretischen Text, dafür umso mehr Berichte über die Menschen, die die Leuchttürme in unserer bestehenden Energielandschaft ins Leben gerufen haben“, so Selzer.

Kathrin Müller vom Kompetenznetzwerk Dezentrale Energietechnologien (deENet) informierte an einigen Beispielen über die Handlungsmöglichkeiten im Bereich der erneuerbaren Energien für die Kommunen. Werner Eicke-Hennig von der Hessischen Energiesparaktion stellte Schritt für Schritt vor, wie der Heizölbedarf eines Hauses von 25 Liter auf bis zu sieben Liter pro Quadratmeter gesenkt werden kann. Dazu gehören der Austausch des Heizkessels, die Dämmung von Dach, Kellerdecke und Außenwand sowie eine Wärmeschutz-Isolierverglasung der Fenster und eine Solaranlage.

Die Veranstaltung in Schwarzenborn war der Auftakt zu einer Veranstaltungsreihe, die in den nächsten Monaten zu verschiedenen Schwerpunkten über Möglichkeiten des Ausbaus der erneuerbaren Energien in den Landkreisen Hersfeld-Rotenburg und Schwalm-Eder informieren wird. (red)

Kontakt und weitere Informationen:
naturkraft-region, Raiffeisenstr. 8, 36286 Neuenstein, Telefon (06677) 919030, info@naturkraft-region.de, www.naturkraft-region.de.



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