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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 12. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

Ausbildungs- und Arbeitsmarktbudget 2011

Schwalm-Eder. Die zahlreichen Ausbildungs- und Arbeitsmarktprogramme des Hessischen Sozialministeriums, so berichtet Landrat Frank-Martin Neupärtl, wurden ab 2011 in das neue Ausbildungs- und Arbeitsmarktbudget überführt. Dadurch wird dem Schwalm-Eder-Kreis ein großer Gestaltungs- und Handlungsspielraum bei der Förderung benachteiligter Personen eingeräumt, der in einer sogenannten Zielvereinbarung zwischen dem Kreis und dem Land genauer definiert wird. Eine zwischen den regionalen Akteuren des Arbeitsmarktes entwickelte Arbeitsmarktstrategie wird zukünftig die passgenauen Lösungen regionaler Probleme festlegen und ständig weiterentwickeln. Landrat Neupärtl teilt weiter mit, dass das Sozialministerium sich zwar mit insgesamt 468.000 Euro Budgetmitteln beteiligt, diese Summe jedoch weitaus geringer ausfällt als die Fördersummen in den vergangenen Jahren.

Im Rahmen des Ausbildungsbudgets beteiligt sich außerdem das Jobcenter mit zirka 100.000 Euro und weitere 40.000 Euro kommen aus Kreismitteln. Hiervon sollen zehn Ausbildungsplätze bei außerbetrieblichen Trägern geschaffen werden, die bereits öffentlich ausgeschrieben wurden. Ab dem zweiten Ausbildungsjahr sollen die jungen Menschen, so hofft Neupärtl, in Betrieben weiter ausgebildet werden. Die Unterstützung durch den außerbetrieblichen Träger in Form von Stütz- und Sprachunterricht sowie notwendige sozialpädagogische Betreuung erfolgt weiterhin bis zu einem erfolgreichen Abschluss der Ausbildungsmaßnahmen.

Aus den Landes- und ESF-Mitteln des Arbeitsmarktbudgets und weiteren 86.000 Euro Kreismitteln will der Landkreis die seit Jahren gute und wichtige Arbeit der zwei Schuldnerberatungen – Arbeiterwohlfahrt Homberg und Verbraucherzentrale Borken – weiter unterstützen. Ebenfalls beteiligen sich erneut die Kreissparkasse Schwalm-Eder, die Stadtsparkassen Borken, Felsberg und Schwalmstadt sowie die Raiffeisenbank Borken mit Spenden.

Um den ständig steigenden Beratungsbedarf insbesondere der Empfänger/innen von SGB-II-Leistungen gerecht zu werden, stehen die Berater und Beraterinnen zur Verfügung. Das Leistungsangebot umfasst die Schuldenregulierung, Exstenzsicherung, Haushalts- und Budgetberatung, Forderungsüberprüfung sowie Beratungen bei Zwangsvollstreckungen.

Neupärtl berichtet weiter, dass außerdem der Starthilfe e. V. zur Finanzierung von drei Projekten Gelder aus dem Budget erhält. Insbesondere unter Beachtung des Gender Mainstreaming (Verbesserung der Chancengleichheit von Frauen und Männern in allen Bereichen und auf allen Ebenen) werden SGB-II-Empfänger/innen in diesen Projekten qualifiziert und beschäftigt, um damit die Voraussetzungen zur Vermittlung auf dem ersten Arbeitsmarkt zu verbessern. Die Langzeitarbeitslosen, Übersiedler/innen und Frauen und Männer nach der Familienphase erhalten bei der Starthilfe praxisnahe Qualifizierung, sozialpädagogische Unterstützung und nach Bedarf auch Sprachunterricht.

„Die Projekte laufen schon seit vielen Jahren und haben teilweise hohe Vermittlungsquoten im Anschluss an die jeweiligen Maßnahmen. Eine Fortsetzung der Förderung dieser Projekte, so der Landrat, ist damit ganz im Sinne der Kreispolitik und der Arbeitsmarktstrategie.“

Weiterhin wird erstmalig aus den Mitteln des Sozialministeriums die Entwicklung eines transparenten, passgenauen Aus- und Weiterbildungssystems im Berufsfeld Pflege gefördert. Die vorhandenen unterschiedlichen Qualifizierungsangebote der verschiedenen Träger erschweren den Überblick sowohl für Fortbildungswillige und Arbeitssuchende als auch für Arbeitsvermittler, Berufsberater und potentielle Arbeitgeber.

Der Schwalm-Eder-Kreis, so Landrat Neupärtl, strebt daher die Kooperation mehrerer Bildungsträger zur Entwicklung eines einheitlichen Weiterbildungssystems an. Ergänzend soll hierbei auch die Vernetzung der Bildungsträger mit den Berufsberatern gefördert werden, um den Informationsaustausch zu optimieren und geeigneten Arbeitssuchenden schneller ein passendes Qualifizierungsangebot unterbreiten zu können. (red)



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