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Talentshow bei Schülermeisterschaften in Spangenberg

Spangenberg/Melsungen. Bei idealem Sommerwetter wurden traditionsgemäß die Kreismeisterschaften für die jüngsten Schüler auf dem Spangenberger Liebenbachsportplatz ausgetragen, der sich trotz der immer noch vorhandenen Aschenbahn in einer guten Verfassung präsentierte. Obwohl auffallend weniger Nachwuchsathleten als in den vorausgegangen Jahren am Start waren, bedankten sich die jungen  Schülerinnen und Schüler aus Spangenberg, Gensungen, Altmorschen, Guxhagen und Melsungen mit einer Fülle großartiger Leistungen. So hielten diese Kreismeisterschaften was sie versprochen hatten, gemessen am derzeitigen Leistungsstandard der Mädchen und Jungen mit ihren Stärken und Schwächen – zum Teil wurden die Erwartungen sogar noch übertroffen.

Die sieben Melsunger Vertreter sicherten sich neun Kreismeistertitel, wobei Franziska Ebert mit zwei Siegen am erfolgreichsten war.  Die Elfjährige siegte im Schlagballweitwurf mit der neuen Bestleistung von 34 Meter und setzte sich anschließend im Weitsprung mit 3,93 Meter vor Merle Hinze aus Guxhagen (3,81 Meter) durch. Das talentierte Mädchen aus Guxhagen revanchierte sich dafür im Sprint über 50 Meter mit 7,8 Sekunden. Franziska Ebert kam als Zweite nach 7,9 Sekunden ins Ziel.  Auch im Hochsprung (1,12 Meter) musste die Schülerin aus Röhrenfurt den Sieg Merle Hinz mit 1,16 Meter überlassen.

Für den dritten Melsunger Tagessieg zeigte sich Robin Marie Mandry in der Altersklasse der W10 verantwortlich.  Nachdem sie vorher sowohl im 50 Meter-Finale mit 8,4 Sekunden als auch im Weitsprung mit 3,74 Meter Rang drei belegt hatte, übersprang sie sehr sicher über 1,20 Meter und holte sich damit vor Laura Klöckl (Gensungen), die wie Katharina Steuer (Spangenberg) 1,16 Meter bewältigte, den Kreismeistertitel.

Die sechsjährige Pia Gille war in ihrer Altersklasse konkurrenzlos. Sie erreichte über 50 Meter  11,7 Sekunden, sprang 2,11 Meter weit und warf den 80g-Schlagball 8,00 Meter.

Die Melsunger  Jungen standen den MT-Mädchen nicht viel nach: Nachdem Alexander Ludwig erst vor einer Woche beim Abendsportfest in Melsungen im Weitsprung zum ersten Mal über drei Meter sprang, verbesserte er sich in der Altersklasse der M08 auf 3,32 Meter. Obwohl er auch im Schlagballweitwurf mit 29 Meter eine persönliche Bestleistung aufstellen konnte, ging der Sieg mit 30 Meter an seinen Trainingspartner Jan Gille, der bereits im Training diese Weite angedeutet hatte.

Enttäuscht zeigten sich die Melsunger Betreuer bei der Ermittlung des Kreismeisters im 50 Meter-Sprint. Während Alexander Ludwig im ersten Lauf  mit dem Spangenberger Vincent Rode (11,1 Sekunden) und Tim Belz aus Gensungen (11,8 Sekunden) mit 8,8 Sekunden eine tolle Zeit vorgelegte hatte, wurde im zweiten Lauf der spätere Sieger Moritz Hillwig (TSV Spangenberg) mit 8,7 Sekunden gestoppt.  Auch waren die beiden Mitstreiter von Moritz Hillwig erheblich schneller als die Konkurrenten von Alexander Ludwig. „Warum“, so fragte sich Ulf Ludwig als Betreuer seines Sohnes,  konnte Alexander nicht gegen Moritz Hillwig und gegen Jan Gille laufen? Man wusste doch, dass Alexander und Moritz Hillwig sehr schnell sind!

Das gleiche Problem und somit auch den gleichen Vorwurf gab es in der Altersklasse der M09. Phil Ullrich, der bisher schnellste D-Schüler im Altkreis Melsungen musste im ersten Zeitendlauf ebenfalls eine „Richtzeit“ vorlegen.  Ohne sich an seinen Gegner orientieren zu können beziehungsweise gefordert zu werden, kam er mit einem Riesenvorsprung nach 8,5 Sekunden ins Ziel.  Seine Konkurrenten, die beiden Gensunger Noel Nagel (9,3 Sekunden) und Niklas Otto (10,3 Sekunden) liefen weit hinterher. Der bisher zweitschnellste Sprinter im Altkreis Melsungen, Tim Konhäuser (Gensungen) durfte gegen Leon Kolbe (Spangenberg) im zweiten Lauf antreten. Und da Konkurrenz  bekanntlich das Geschäft belebt, lieferten sich diese beiden Jungen ein tolles Rennen, das schließlich Tim Konhäuser in 8,3 Sekunden vor Leon Kolbe (8,4 Sekunden) gewinnen konnte. Phil Ullrich musste traurig zusehen, wie er vom ersten auf den dritten Platz abrutschte. Warum wird bei der Laufeinteilung nicht der jeweils schnellste Läufer aus jedem Verein in einen gemeinsamen  Lauf gesteckt? Das wäre für die Athleten, die Trainer sowie auch für die Zuschauer interessanter, und man könnte durch Augenschein feststellen, wer als Sieger aus dem Finale hervorgegangen ist.

Zu Beginn der Veranstaltung demonstrierte Phil Ullrich im Weitsprung mit 3,39 Meter seine Klasse, denn mi jedem seiner drei Sprünge hätte er diese Meisterschaft für sich entschieden.

Bei den C-Schülern der Altersklasse M10 überzeugte Lars Werner  mit einem zweiten Platz im Hochsprung (1,12 Meter) sowie Rang drei im Weitsprung (3,46 Meter). (ajw)



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