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Tag des offenen Hofes: Neuer Boxenlaufstall vorgestellt

Neukirchen-Asterode. Am 26. Juni wurde nach gut einjähriger Inbetriebnahme der neue Boxenlaufstall der Familien Rathjens und Brenzel (Asterode) der Öffentlichkeit vorgestellt. Bürgermeister Klemens Olbrich überzeugte sich persönlich in Form einer Betriebsbesichtigung am Tag des offenen Hofes bei den Familien Brenzel und Rathjens über den modernen Milchviehbetrieb. Der Mitgesellschafter Erich Brenzel gab Auskunft über die Neubaumaßnahme. So ist durch den Neubau ein Boxenlaufstall mit 126 Liegeplätzen für Kühe und einem separaten Melkhaus entstanden. Die Anlage ist seit etwa einem Jahr in Betrieb. Erich Brenzel erläuterte, dass seit 1991 Milchvieh im Betrieb gehalten werde. Die damalige Maschinenhalle wurde zu einem Stall für 30 Kühe aufgerüstet. 1995 wurde aus dem Gebäude ein Laufstall mit 42 Liegeplätzen. Von 1995 bis 2000 wurde der Kuhbestand bis auf etwa 70 Tiere aufgestockt, eine weitere Expansion war an dem jetzigen Standort nicht mehr möglich.

Daher wurde, so Erich Brenzel, 2009 mit dem Neubau etwa 300 Meter vom jetzigen Aussiedlerhof Brenzel/Rathjens gelegen begonnen. Der neue Stall wirkt sehr hell und freundlich, ist an den Längsfronten teilweise offen und mit Rollos versehen. Die Dächer sind in Scheibenbauweise isoliert, die Giebel mit Lichtplatten ausgestattet. Der Investor erläutert, dass ungefähr 139 Kühe eine durchschnittliche Milchmenge von 9.500 Kilogramm geben. Das entspricht insgesamt rund 1.321 Tonnen. Pro 30 Liter Milchleistung erhalten die Kühe eine Kraftfuttermischung, unter anderem aus Gras- und Maissilage, Häcksel, Stroh und Sojarapsschrot sowie Mineralfutter von rund 44 Kilogramm pro Tier. Der Güllebehälter hat eine Kapazität von knapp 2000 m3. Die Jungtiere werden verkauft, da die Jungviehaufzucht ausgelagert wurde.

Das neu gebaute Melkhaus verfügt über Kuherkennung, Milchmengenmessung und Frontaustrieb, für mehr Arbeitskomfort beim Melken sorgt ein Hubboden. Ein Auszubildender und eine Teilzeitkraft sind neben den familieneigenen Arbeitskräften beschäftigt.

Die Familien Rathjens und Brenzel haben ihren Betrieb als so genannte GbR (Gesellschaft bürgerlichen Rechts) organisiert. Teilweise werden Arbeiten ausgelagert, zum Beispiel das Pressen von Heuballen oder der Mähdrusch wird von Lohnunternehmen erledigt. Insgesamt ein leistungsstarker, moderner, landwirtschaftlicher Betrieb, resümierte Bürgermeister Klemens Olbrich und bedankte sich bei den Familien Rathjens und Brenzel für die sachkundige Führung und die Gelegenheit für die Bevölkerung, am Tag des offenen Hofes den neuen, zukunftsfähigen Betrieb kennenzulernen. Er wünschte den Betriebsinhabern weiterhin unternehmerischen Erfolg sowie Freude an der täglichen Arbeit. (red)



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