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13. ADAC Kart-Festival: Abflug für Daniela Daume

Kerpen/Löhlbach/Borken. Es war Motorsport der besten Art, was die Fahrerinnen und Fahrer des Westdeutschen ADAC Kart-Cup (WAKC) den Zuschauern am Wochenende auf dem Europa-Motodrom in Kerpen zu bieten hatten. Viele Übermanöver, Zweikämpfe, Fahrzeugbeherrschung und High-Speed. Das alles bei schönstem Wetter und somit idealen Streckenbedingungen.

Auf dem Erftlandring in NRW, auf dem schon Michael Schumacher seinen Gesellenbrief ablegte und Bruder Ralf Schumacher noch immer als Jugendleiter geführt wird, fanden die Rennen fünf und sechs der WAKC Meisterschaft statt. Mit dabei auch den aus Löhlbach stammenden Kart-Piloten Daniela und Darwin Daume (RAC Borken), die den ADAC Hessen-Thüringen vertreten und derzeit unter der Leitung des Fuldaer Kart-Team „Alljo-Hima“ starten.

Es sei vorweg genommen, beide Fahrer waren nach diesem Wochenende ohne Top- Platzierungen. Was sie aber auf der Strecke leisteten und den Motorsport-Fans auf den gut gefüllten Zuschauer-Tribünen boten war sehenswert.

Der führende aus dem Youngster-Cup in Hessen-Thüringen, Darwin Daume, in der Klasse der World-Formula-Light (Briggs & Stratton/ Tony-Kart) war in bester Form. Sein Kart auch sehr gut eingestellt. Allerdings kämpft er derzeit mit sieben Kilogramm Mehr-Gewicht um den Anschluss an die Spitze. In spannenden Zweikämpfen gelang es ihm zwar in Führung zu gehen. Ein Schaden an der Hinterachse in den letzen Runden führte aber zu einem deutlich sichtbaren Leistungsverlust und so landete er auf Platz fünf.
Daniela Daume in der 30-PS-Klasse IAME X30 J (ebenfalls auf Tony-Kart) liebt den anspruchsvollen Kurs und fühlt sich Kerpen immer pudelwohl. Sie fand aber an diesem Wochenende mit Ihrem Team-Techniker nicht die richtige Abstimmung für ihr Kart. Im ersten Rennen misslang auch noch der Start, sodass sie im zweiten Lauf nur von Platz vierzehn starten konnte. Bei ihrer Aufholjagd bis auf den zwischenzeitlichen sechsten Platz, kam was kommen musste. Sie kollidierte in einer schnellen Link-Kurve mit einem anderen Kart und flog heftig in die Reifenstapel. Sie konnte das Rennen aus eigener Kraft danach wieder aufnehmen und erreichte immerhin noch Platz zehn der Wertung. Die anschließende notärztliche Untersuchung ergab nur eine Nacken-Zerrung.

Gewonnen haben also Beide. Wenn auch nur wichtige Renn-Erfahrung. Was sie aber leisten können, konnte jeder beobachten. Optimistisch blicken Sie schon auf Ihre Rennen am 7. August voraus. Dann treten Darwin und Daniela auf der Stefan-Bellof-Arena in Oppenrod für den ADAC an. Der Lauf im belgischen Spa wurde wegen Umbauarbeiten auf den Saarland-Ring bei Trier verlegt. Infos gibt es wie immer auf den bekannten Motorsport- und ADAC-Seiten sowie unter www.kartservice-brauer-schmitt.de. (du)



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