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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 12. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

Goldmedaillen-Gewinner zurück in Hephata

Schwalmstadt-Treysa. Zwei Beschäftigte der Hephata-Werkstatt für Menschen mit Behinderung und ihre Trainerin gewannen mit der Deutschen Handball-Nationalmannschaft die Goldmedaille bei den Special Olympics Weltspielen. Am Montag, 5. Juli, wurde ihnen ein lautstarker Empfang in Hephata bereitet. „So sehen Sieger aus, lalalala!“ Als der Bus mit den Spielern René Krüger und Reinhard Wemhöner sowie der Co-Trainerin  der Nationalmannschaft und Sportkoordinatorin der WfbM, Patricia Odriozola, auf den Lindenplatz in Hephata fährt, stimmen die rund 100 Fans ihren Lobgesang an. Fahnen werden geschwenkt, Fanfaren und Vuvuzelas angestimmt. Mit Gold um den Hals steigen die beiden Handballer aus dem Bus, wenig später haben sie und ihre Trainerin Lorbeerkränze auf dem Kopf und Blumensträuße in der Hand. „Wir sind stolz auf Euch!“, sagt Anne Wippermann, Geschäftsbereichsleiterin der Behindertenhilfe Hephata. René Krüger und Reinhard Wemhöner kommen die Tränen: „Seid Ihr verrückt geworden, uns so einen Empfang zu machen?“

„Wir sind seit zwei Wochen im Adrenalinrausch“ so Patricia Odriozola. In einem sehr spannenden und fairen Finale hatten sich die deutschen Handballer  um das Trainerteam von Carsten Schenk am 1. Juli gegen Kenia mit 16:13 durchgesetzt. Im vollbesetzten Stadion war die deutsche Mannschaft zunächst in einen Rückstand von drei Toren geraten. Nach der Pause gelang ihr dann jedoch die Wende. „Viele Sportler der deutschen Delegation waren gekommen, um uns anzufeuern“, so Patricia Odriozola. „Es war eine einmalige Sache, etwas sehr Bewegendes. Ich könnte noch monatelang schwärmen.“

Reinhard Wemhöner hatte als einer von zwei Torwarten des deutschen Teams im Vorfeld mit dem vierten Platz gerechnet. „Als dann der Abpfiff kam, musste ich losheulen.“ Teamkollege und Rechtsaußen René Krüger war ebenfalls überwältigt: „Es war ein wunderbares Abenteuer. Mir ist es schwer gefallen, mich jetzt wieder von der Mannschaft zu trennen.“ Trostpflaster war die anstehende Verlobung mit seiner Freundin am kommenden Wochenende: „Ich bin total glücklich.“ (me)



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