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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 12. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

Bäcker-Innung Schwalm-Eder wird Partner beim Nordhessischen Wecke- un Worschtmarkt

Schwalm-Eder. Die Bäcker-Innung Schwalm-Eder wird ideeller Partner des „Nordhessischen Wecke- un Worschtmarktes“, der am 25. September in Borken veranstaltet wird. Nach der Fleischer-Innung Schwalm-Eder unterstützen damit auch die Bäcker im Schwalm-Eder-Kreis den ehemaligen Schwalm-Eder Brat- und Wurstmarkt. Durch die Beteiligung der Bäcker-Innung wurde auch über den Namen des Marktes neu nachgedacht. Mit der Bezeichnung „Nordhessischer Wecke- un Worschtmarkt“ wurde der Erweiterung Rechnung getragen. Der stellvertretende Obermeister Günter Schwarz (Gudensberg) erklärte, dass die Entscheidung der Innung als Angebot an alle Innungsfachbetriebe zu verstehen sei. Die Zusammenarbeit sei zeitlich nicht begrenzt und könne eine langfristige Entwicklungschance für beide Seiten bieten. Positive Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit dem Fleischerei-Fachbetrieben hatten die Bäcker bereits bei mehreren Veranstaltungen, wie zum Beispiel auf dem Hessentag in Homberg gemacht. Der Markt in Borken sei somit ein Fortsetzung und kein Novum, erklärte Schwarz. Profitieren sollen besonders die Besucher des „Wecke- un Worschtmarktes“ mit zusätzlichen Angeboten aus den Backstuben im Kreis.

Geschmacksvielfalt
Das Bäcker-Handwerk habe im Schwalm-Eder-Kreis eine lange Tradition und die meisten familiengeführten Unternehmen tragen in besonderer Weise zur guten und gesunden Ernährung bei. Viele Betriebe fühlen sich dem Regionalprinzip verpflichtet und kaufen ihr Getreide und Zutaten in der Region ein. Zudem stellen die Bäckereien vielerorts die Grundversorgung im ländlichen Raum sicher, meinte Schwarz. Da sei es folgerichtig, dass die Innung sich als Partner der Region verstehe und das Angebot  einer Beteiligung des Marktes wahrnahm. Der „Wecke- un Worschtmarkt“ gebe dem Verbraucher die Möglichkeit, die Vielfalt der regionalen Produkte zu erleben und zu schmecken. Ebenso, wie das Fleischer-Handwerk im Kreis stehe auch das Bäcker-Handwerk für Produktvielfalt mit hohen Qualitätsansprüchen.

Besucherzahlen steigen
Der Markt entwickle sich weiter als Treffpunkt des Lebensmittelhandwerks in der Region, sagte Berthold Schreiner, der den Markt seit 2007 veranstaltet. Mit 42 Ausstellern und über 8.000 Besuchern im letzten Jahr wachse der Markt stetig von Jahr zu Jahr weiter. Für dieses Jahr erhofft sich Schreiner erstmals mehr als 60 Aussteller und rund 10.000 Besucher. Unterstützt wird der Markt unter anderem von der Fleischer-Innung Schwalm-Eder, der Stadt Borken, dem Borkener Gewerbeverein und nun auch von der Bäcker-Innung Schwalm-Eder. Die Schirmherrschaft übernimmt Landrat Frank-Martin Neupärtl. (red)



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