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Land fördert Reithallensanierung in Rengshausen

Umweltstaatssekretär überreicht Bewilligungsbescheid über 100.000 Euro

Knüllwald-Rengshausen. Dem Reit- und Fahrverein Beiserhaus/Rengshausen e.V. überreichte Umweltstaatssekretär Mark Weinmeister am Freitag, 26. August, einen Förderbescheid des Landes über 100.00 Euro für die Sanierung einer Reithalle in Rengshausen. „Die Reithalle des Vereins ist nach nunmehr 35 Jahren hochgradig sanierungsbedürftig“, so Weinmeister. Geplant seien die Schaffung eines Aufenthaltsraumes sowie Veränderungen und Sanierungsarbeiten im Sanitärbereich. Der Einbau einer funktionalen Heizung nach neuesten energetischen Gesichtspunkten habe gleichsam Vorrang.

Der Reit- und Fahrverein Beiserhaus/Rengshausen e.V. engagiert sich besonders im Bereich der ehrenamtlichen Jugendarbeit und erreicht mit speziellen Aktivitäten zahlreiche Kinder und Jugendliche im ländlichen Raum. In großer Vielfalt werden Angebote zur Nutzung aus dem Jugend- und Nachwuchsbereich bis zu Kinderfreizeiten in den Schulferien angeboten.

Der Verein hat sich zum Ziel gesetzt, mit dem Pilotprojekt „6 Beine groß und klein im Beiserhaus Reitverein“ die Entwicklungs- und Integrationsmöglichkeiten von behinderten und nichtbehinderten Kindern und Jugendlichen mit dem Medium Pferd – auch in Einbeziehung einer Ganztagsschule sowie Ganztagsbetreuung – zu fördern und durch Kooperationen mit Kindergärten, Grundschulen und Behindertenschulen allen Jugendlichen gute Entwicklungsmöglichkeiten zu bieten. Dabei sollen vor allem Soziale und Lebenskompetenzen im Vordergrund stehen.

Staatssekretär Mark Weinmeister zeigte sich überaus beeindruckt von der Verpflichtung des Vereins, sich den Menschen jugendlichen Alters voll zu widmen, ihre Probleme zu erkennen und sie auf einem kontinuierlichen und mit großer Sorgfalt begleiteten Weg mit sozialen und sportlichen Zielen zu begleiten. „Neben dem Sport sind die sozialen Aspekte für die Entwicklung der Jugendlichen vordergründig, was insbesondere die Betreuung und Förderung von Kindern mit Behinderung durch zur Verfügung stehendes Fachpersonal bedeutet. Die Vermittlung sozialer Kompetenzen durch den Reitsport sowie auch die Erfahrung mit dem Tier sind wichtige Voraussetzungen für die Kinder und Jugendlichen“, sagte Weinmeister.

Da es sich um ein Pilotprojekt handelt freute es Staatssekretär Weinmeister besonders, eine Landeszuwendung in Höhe von 100.000 Euro übergeben zu dürfen, die – abweichend von einem herkömmlichen Bau einer Reithalle – tatsächlich in diesem Betrag eine Ausnahme bedeutet.

 Hintergrund:
Gegründet wurde der Verein am 14. Oktober 2002. Er verfügt inzwischen über 170 Mitglieder, davon sind allein zirka 80 Prozent Kinder und Jugendliche. Die Gesamtkosten der Maßnahme betragen rund 195.000 Euro. Davon trägt der Verein Eigenmittel in Höhe von zirka 10.000 Euro und Eigenleistungen von 23.500 Euro. Die Gemeinde Knüllwald bezuschusst die Maßnahme mit 19.500 Euro, der Schwalm-Eder-Kreis stellt 19.500 Euro zur Verfügung und der Landessportbund Hessen e.V. beteiligt sich ebenfalls mit 7.670 Euro an dem Neubau der Reithalle. Die Spenden der Stiftung Beiserhaus betragen 15.000 Euro und die Landeszuwendung in Höhe von 100.000 Euro rundet die Gesamtfinanzierung positiv ab. (red)



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