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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 12. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

Ortsdurchfahrt Obergrenzebach bekommt neue Fahrbahn

Obergrenzebach. Die Gemeinde Frielendorf bekommt einen Baukostenzuschuss in Höhe von maximal rund 64.000 Euro zur Wiederherstellung der K 124 in Obergrenzebach. Die Maßnahme wird notwendig, da die Gemeinde umfangreiche Kanalbaumaßnahmen vornehmen musste. Aufgrund der Tatsache, dass vom Land Hessen in einem überschaubaren zeitlichem Rahmen keine Fördermittel für einen Vollausbau zu erwarten sind, wurde eine Gemeinschaftsaufgabe nach dem sogenannten „Salmshäuser Modell“ geplant. Dafür machte der Kreisausschuss des Schwalm-Eder-Kreises mit seinem Beschluss den Weg frei.

Landrat Frank-Martin Neupärtl verweist in seiner Stellungnahme darauf, dass hier im Sinne der Bürgerinnen und Bürger von Obergrenzebach innovativ und unbürokratisch gehandelt wird. Nach althergebrachtem Muster hätte der Schwalm-Eder-Kreis auf die Förderzusagen aus Wiesbaden warten müssen. Unter Umständen mehrere Jahre, in denen die Ortsdurchfahrt in Obergrenzebach aufgrund der Beschädigungen durch den Kanalbau in einem sehr schlechten Zustand geblieben wäre.

Durch den Baukostenzuschuss des Kreises an die Gemeinde ist diese in der Lage, die K 124 in einem Schritt zu erneuern. Die Bevölkerung wird nicht mehrfach durch Bauarbeiten belastet.  Darüber hinaus werden durch das Modell Steuergelder gespart, denn anstatt starrer Richtlinien wird für den Ausbaustandard die tatsächliche Verkehrsbelastung der Straße zugrunde gelegt. Und dies ist insgesamt kostengünstiger, betont Landrat Frank-Martin Neupärtl. Entsprechende Berechnungen und Vorgaben leistet das Amt für Straßen- und Verkehrswesen in Kassel. Eine Lebensdauer von mindestens 25 Jahren wird vorausgesetzt. Diese wäre auch bei einem erheblich teureren Ausbau nicht wesentlich länger. Für die Ausschreibung ist die Gemeinde zuständig, die Bauüberwachung wird durch das Amt für Straßen- und Verkehrswesen in Kassel durchgeführt. Landrat Frank-Martin Neupärtl merkt an, dass der Schwalm-Eder-Kreis mit diesem Modell hessenweit einzigartig ist. (red)



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