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Landkreis bezieht weiter nur Ökostrom

Schwalm-Eder. Der Schwalm-Eder-Kreis bezieht für die Schulen, Verwaltungsgebäude und Freizeiteinrichtungen des Kreises auch in den Jahren 2012 und 2013 ausschließlich nur Ökostrom. Der „Grüne Strom“ kommt dabei aus zwei Quellen,  von der LichtBlick AG Hamburg und von der Mainova AG Frankfurt. Dass der Strom von zwei Stromversorgern bezogen wird, hat eine gemeinsam mit vier weiteren nord- und mittelhessischen Kreisen durchgeführte europaweite Ausschreibung ergeben. „Wir haben bereits zum fünften Mal die Stromlieferung für die kreiseigenen Liegenschaften auf diesem Weg ausgeschrieben. Auch in diesem Jahr kommen erneut nur Anbieter von Ökostrom für die Versorgung in Frage“, berichtet Landrat Frank-Martin Neupärtl.

Das Ausschreibungsverfahren für alle nordhessischen Kooperationspartner wurde in diesem Jahr federführend vom Schwalm-Eder-Kreis durchgeführt. Die Stromabnehmer aller Landkreise wurden hierfür für die Ausschreibung in zwei Bereiche unterteilt. Neupärtl: „Nach Absprache mit den anderen Landkreisen und einer entsprechenden Beratung durch ein Ingenieurbüro sowie einer im Vergaberecht versierten Rechtsanwaltskanzlei wurden zwei Ausschreibungsbereiche für die Abnahmestellen mit Leistungsmessung und die ohne Leistungsmessung gebildet.“ Ohne Leistungsmessung werden in der Regel kleinere und mittlere Schulstandorte versorgt, bei den größeren Stromabnehmern findet eine Leistungsmessung statt.

Für die etwa 95 Standorte des Schwalm-Eder-Kreises ohne Leistungsmessung mit einem Verbrauch von bis zu 30.000 Kilowattstunden im Jahr gab die Lichtblick AG aus Hamburg, wie in den letzten vier Jahren, das günstigste Angebot ab, für die anderen 24 Kreisliegenschaften war das Angebot der Mainova AG Frankfurt erstmalig am günstigsten.

Für die Jahre 2012 und 2013 zahlt der Schwalm-Eder-Kreis für die Stromversorgung der Schulen, Verwaltungsgebäude und des Eigenbetriebs Jugend- und Freizeiteinrichtungen insgesamt 1,1 Millionen Euro. Durch die ausschließliche Nutzung von Ökostrom werden in den kreiseigenen Liegenschaften für die Umwelt 3.100 Tonnen Kohlendioxidemissionen eingespart. (red)



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