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MT arg gebeutelt – Gut, dass jetzt Pause ist

Melsungen. Die Begegnung am Sonntag gegen den TSV Hannover-Burgdorf ging für die MT mit 31:36 verloren. Damit erlitten die Nordhessen ihre erste Heimniederlage in einem Meisterschaftsspiel in der laufenden Saison. Aufgrund des internationalen Terminkalenders freut man sich im Lager der Rotweißen auf eine elftägige Wettkampfpause. Die benötigen gleich vier Akteure besonders dringend. Rückraumstratege Grigorios Sanikis musste bereits am Dienstag letzte Woche beim Pokalspiel gegen die Rhein-Neckar Löwen gänzlich passen. Wer weiß, ob sein Mitwirken nicht sogar dazu gereicht hätte, den Favoriten in diesem Spiel mit knappem Ausgang zu besiegen. In der Ligabegegnung am Sonntag gegen Hannover-Burgdorf hatte ”Otto”, wie der Grieche von seinen Teamkameraden nur gerufen wird, dann zwar gegen Ende einige Kurzeinsätze, aber eigentlich hätte er auch da pausieren müssen. Er plagt sich mit einem widrigen Hexenschuss.

Genauso ergeht es derzeit Christian Hildebrand. Der Rechtsaußen und versierte Abwehrspieler sollte am Sonntag eigentlich seinen Positionskollegen Savas Karipidis vertreten. Denn der Publikumsliebling laboriert an einer Schulterverletzung und hätte dringend eine Auszeit gebraucht. Weil kurioserweise aber auch Hildebrand einen Hexenschuss erlitten hat, musste Karipidis gegen die Niedersachsen wieder ran. Gar nichts ging derweil bei Jens Schöngarth. Der lange Linkshänder hätte auf Halbrechts dem 60 Minuten am Limit kämpfenden Alexandros Vasilakis Verschnaufpausen gönnen können. Aber Schöngarth saß mit eitriger Mandelentzündung auf der Bank, die nun eine Antibiotika-Behandlung erfordert. Unterdessen haben sich Karipidis, Sanikis und Hildebrand in die Behandlung von Mannschaftsarzt Dr. Gerd Rauch begeben und werden anschließend ein einwöchiges Spezialtraining beim Physiotherapie-Partner der MT, REHAmed, absolvieren. ”Wir hoffen, auch die Rückenpatienten bis zum nächsten Bundesligaspiel wieder einsatzfähig zu bekommen, so der erfahrene Orthopäde. Das wäre dann das Auswärtsspiel am 11. November beim TV Großwallstadt.

”Das sind eine Menge Hiobsbotschaften auf einmal”, stöhnt Michael Roth, ”das einzig Gute ist jetzt, dass die  Wettkampfpause zum richtigen Zeitpunkt kommt. Dabei weiß der Chefcoach nur zu gut, dass sein Team in diesen ersten Wochen der Saison fast ein wenig verwöhnt war. Denn bis auf Nenad Vuckovic, der in der Vorbereitung eine Schulterverletzung erlitten hatte, sich aber relativ schnell wieder heran arbeiten konnte, war die MT von Ausfällen verschont geblieben. Nun kommt es gleich knüppeldick für die Rotweißen. So hat Roth in dieser Trainingswoche nur eine Rumpftruppe zur Verfügung. Denn außer den Verletzten und dem Erkrankten muss er auf Nenad Vuckovic und Patrik Fahlgren verzichten. Die beiden Spielmacher sind zu ihren Nationalmannschaften nach Serbien und Schweden aufgebrochen. Dort stehen wichtige Vorbereitungsspiele auf die Europameisterschaft im Januar in Serbien auf dem Programm. Vuckovic spielt ab dem 3. November in Nis, Belgrad und Vrsac ein dreitägiges Nationenturnier gegen Kroatien, Tschechien und Ungarn. Die deutschen Handballfans können beim Super-Cup der Nationalmannschaften in Berlin (3. November), Hannover (5. November) und Halle/Westfalen (6. November) Patrik Fahlgren treffen. Der MT-Regisseur, nominiert für das schwedische Team, trifft dort auf Deutschland, Spanien und Dänemark.

”Wir werden in dieser Woche viel in Kleingruppen trainieren und Wert darauf legen, dass die einsatzfähigen Akteure ihre Fitness halten”, umreisst Coach Michael Roth sein Programm, ”dabei hoffen wir stark, dass die Rekonvaleszenten bis zum nächsten Spiel in Großwallstadt wieder an Bord sind”. Bis zum Jahresende geht es in der Bundesliga ohne Unterbrechungen weiter – in den neun Wochen sind neun Spiele zu absolvieren. Danach wird sich zeigen, ob die MT ihrem selbstgesteckten Ziel, den Abstand zu den Top-Ten zu verkürzen, erreichen kann. ”Wir haben in den ersten dreieinhalb Monaten dieser Saison – inklusive Vorbereitung – hervorragend gearbeitet. Es konnte keiner ahnen, dass wir so schnell auf diesen Weg kommen, auf dem wir uns jetzt befinden. Vor allem, wenn man auf wichtigen Positionen wie Spielmacher und Torhüter Neuzugänge einbauen will. Sind aber Leistungsträger nicht hundertprozentig fit und man hat zudem kaum Alternativen wie zuletzt gegen Hannover-Burgdorf, dann kann man auch gegen einen Tabellenvierzehnten nicht gewinnen. Was im Nachhinein unsere Niederlage aber keineswegs entschuldigen soll”, so Roth. (Bernd Kaiser)



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