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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 15. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

Gensungen will gegen Dessau die Trendwende schaffen

Gensungen. Nach drei Niederlagen in Folge ist die HSG Gensungen/Felsberg auf den achten Tabellenplatz der Liga abgerutscht. Zu viele Ausfälle und damit verbunden mangelnde Alternativen machen sich im Spiel der Edertaler immer deutlicher bemerkbar. Selbst die Rückkehr von Vogel und Hütt verstärkt den Kader der Edertaler zunächst nur in der Breite, Alternativen fehlen vor allem im Rückraum. Zwar scheint Jens Wiegräfe langsam zu seiner Form zu finden, doch weitere Verstärkung ist nicht in Sicht. So macht sich die äußerst dünne Personaldecke jetzt verstärkt bemerkbar, vor allem gegen Baunatal und Duderstadt schenkten die Edertaler Punkte her, wobei die Heimpleite gegen die VW-Städter besonders weh tat. In eigener Halle hat die Mannschaft also noch etwas gut zu machen, und hofft gegen den Zweitligaabsteiger aus Dessau am Samstag, 12. November, 19.30 Uhr, die Trendwende zu schaffen.

19 Jahre lang spielte Dessau in der Zweiten Bundesliege, eher das Team in der Relegation gegen den letztjährigen Meister der 3.Liga Ost, den SC DHfK Leipzig, verlor und absteigen musste. Trainiert werden die Sachsen-Anhalter von Georgi Swiridenko. Als Spieler absolvierte der in Minsk geborene Swiridenko 136 Länderspiele für die damalige Sowjetunion, zu seinen größten Erfolgen gehört der Olympiasieg 1988 in Seoul. Seine Trainerlaufbahn hingegen liest sich noch etwas durchwachsen; für die Füchse Berlin, die HSG Düsseldorf und die weißrussische Nationalmannschaft war er schon verantwortlich. Seit dieser Saison sitzt er wieder auf der Bank des Dessau-Roßlauer HV, für die er schon einmal tätig war.  Nach eher durchwachsenem Start liegt seine Mannschaft aktuell auf dem vierten Rang, reist mit der Empfehlung von drei Siegen in Folge ins Edertal, und hat bisher nur gegen Leipzig, Münden und Bad Neustadt Punkte abgegeben. Zu den zentralen Akteuren des Teams gehören die Außen Pavlícek (28 Tore) und Heddrich (32 Tore), der Halblinke Robert Lux, mit 49 Treffern bester Torschütze seiner Mannschaft, und sein Pendant auf der rechten Seite,  Ladislav Brykner (44 Tore).

Die Negovan-Sieben hingegen will vor eigenem Publikum zu alter Stärke zurückfinden und dem Negativtrend der letzten Wochen entgegenwirken, auch wenn die angesprochene Lage des Kaders dieses Unterfangen schwer machen wird, wie die letzten Auftritte gezeigt haben. (Marcel Glaser)



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