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MT-Leichtathleten überzeugten beim Saisonauftakt

Erfurt/Melsungen. Die Eröffnung der Hallensaison für die Leichtathleten wurde in Erfurt auf durchweg gutem Niveau durchgeführt. Zwar fehlte es in einigen Wettbewerben an der nötigen Spannung, doch sorgten die erzielten Leistungen fast immer für einen gelungenen Ausgleich. Bei einigen Wettkämpfen standen die Leistungen auf hohem Niveau. Und auch die Teilnehmerzahlen zeigten sich in vielen Disziplinen etwas erholt gegenüber des Vorjahres. Besonders im Schüler- und Jugendbereich machen die Ergebnisse Hoffnung für die kommende Hallensaison. Auch die fünf Nachwuchssportler der MT 1861 Melsungen, die in der Landeshauptstadt von Thüringen an den Start gingen, zeigten sich für die nun beginnende Hallensaison gut gerüstet.

Mit zwei Siegen und einem zweiten Platz imponierte Karolin Siebert auch gegen die Konkurrenz aus Thüringen. Mit einem schnellen Antritt demonstrierte sie nicht nur ihre verbesserte Grundschnelligkeit, sondern zeigte auch im Langsprint ihr starkes Finish. „Der Test beim Hallenauftakt in Erfurt ist mir gelungen“, zeigte sie sich sichtlich zufrieden.

Die mehrfache hessische Schülermeisterin über 800 Meter sorgte im Sprint über 60 Meter der A-Schülerinnen für eine große Überraschung. Mit der neuen persönlichen Bestzeit von 8,63 Sekunden, mit der sie gleichzeitig die Norm für die Hessischen Jugendhallenmeisterschaften unterbot, setzte sie sich vor Jenny Danz aus Meiningen (8,71 Sek.) und Ann-Kathrin Rößler aus Ebensfeld durch. Platz sechs sicherte sich Julia Klute mit 9,15 Sekunden. „Im Moment klappt es im Training besser als im Wettkampf“ sagte die Schülerin aus Schwarzenberg selbstkritisch. Beim nächsten Start in Erfurt sollte eine Zeit unter neun Sekunden herauskommen.

Nach dem Sprint erfüllte Karolin Siebert im 200m-Lauf ebenfalls die geforderte Qualifikationsnorm für die Hallentitelkämpfe, die am 14. Januar 2012 in Hanau ausgetragen werden. Am 21. Mai blieb bei ihrem ersten 200m-Lauf die elektronische Uhr bei 28,60 Sekunden stehen. Beim Test in Erfurt wurde die Fünfzehnjährige mit guten 27,60 Sekunden gestoppt. Mit dieser guten Zeit musste sie sich nur  der ein Jahr älteren Laura Hofmann (Münnerstadt) geschlagen geben. Trotz der engeren Hallenkurven war Karolin Siebert eine ganze Sekunde schneller als vor einem halben Jahr in Bebra. Sie ist damit bereits in der Lage, die 400 Meter um 60 Sekunden zu laufen. In ihrem ersten 200m-Rennen ließ Julia Klute mit 30,39 Sekunden aufhorchen und verwies Desiree Seyfarth aus Gera nach einem spannenden Rennen auf Rang zehn.

Nur 30 Minuten später spulte Karolin Siebert die 800 Meter ohne ernsthafte Konkurrenz in starken 2:25 Minuten ab und erfüllte damit drei Qualifikationsnormen für die Titelkämpfe unter dem Hallendach. „Ich bin zu solch einem frühen Zeitpunkt mit meinen Leistungen sehr zufrieden, denn mein Ziel war es, möglichst früh die Norm für die hessischen Jugendmeisterschaften zu schaffen.  Nun kann  ich unbeschwert die nächsten Wettkämpfe in Erfurt, Paderborn und Dortmund bestreiten“, betonte Karolin Siebert.  „Ich hoffe, dass Karolin verletzungsfrei bleibt, so sie am 18. Dezember den ältesten Kreishallenrekord der W15 angreifen kann“, sagte Alwin J. Wagner und verwies auf die fast 29 Jahre alte Kreisbestleistung.  Am 30. Januar 1983 lief Claudia Fröhlich (Remsfeld) die 800 Meter in der Halle in 2:23,1 Minuten. Und diese Zeit steht seit fast 29 Jahren wie ein Fels in der Brandung.

Bei der männlichen Jugend sorgten Tobias Stang und Henri Alter für die Höhepunkte aus Melsunger Sicht. Der 16jährige Malsfelder verbesserte sich im 200m-Finale auf ausgezeichnete 24,89 Sekunden und pulverisierte seinen Hausrekord, den er bei den nordhessischen Meisterschaften am 5. Juni im Kasseler Auestadion mit 25,57 Sekunden aufgestellt hatte.

Auch Michael Hiob zeigte sich mit  26,17 Sekunden verbessert. Obwohl ihn eine leichte Leistenzerrung behinderte, unterbot er seine bisherige Bestzeit um fast eine halbe Sekunde

Zu Beginn der Veranstaltung hinterließ das Melsunger Trio Henri Alter, Tobias Stang und Michael Hiob einen nachhaltigen Eindruck beim Weitsprung der männlichen Jugend B. Obwohl Tobias Stang mit 5,77 und 5,76 Meter zwei vorzügliche Sprünge absolvierte und auf seine augenblicklich gute Form aufmerksam machte, wurde er von Henri Alter im fünften Durchgang mit 5,82 Meter noch übertroffen.  Leider verschenkte der vielseitige MT-Athlet beim Absprung noch viele Zentimeter, so dass er mit seiner effektiven Sprungleistung schon um sechs Meter lag.  „In den letzten Wochen habe ich sehr gut trainiert. Dieser Auftakt mit diesen Sprüngen gibt mir Mut. Nun will ich die Hallen-Norm von 6,00 m angreifen“, sagte Henri Alter, der nebenbei noch deutscher Meister im Steinstoßen ist und auch im Speerwerfen zu den besten seiner Altersklasse in Hessen gehört.

Michael Hiob blieb in seiner Serie bei jedem Sprung über der 5m-Marke und belegte in der Endabrechnung mit 5,23 Meter den siebten Platz. (ajw)



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