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50-Jähriger an Haustür überfallen und mit Messer schwer verletzt

Felsberg-Niedervorschütz. Am frühen Dienstagabend, 22. November, wurde in der Obervorschützer Straße in Felsberg Niedervorschütz ein 50-jähriger Mann von drei Tätern in seinem Haus überfallen und schwer verletzt. Er erlitt einen Messerstich in den Torso und eine Kopfverletzung. Nach Erstversorgung durch einen Notarzt wurde der 50-Jährige in ein Krankenhaus eingeliefert. Er war ansprechbar. Nach Angaben des Arztes besteht keine Lebensgefahr. Die Tat ereignete sich gegen 17.30 Uhr. Der Geschädigte befand  sich zu diesem Zeitpunkt allein im Haus. Nachdem er, als die Türklingel betätigt worden war, die Haustür geöffnet hatte, wurde der Mann von den drei Tätern bedrängt und unter Bedrohung mit zwei silberfarbenen Pistolen und einem Messer zur Herausgabe von Geld  aufgefordert.

Im Verlauf der Tat wurde der 50-Jährige durch einen Stich mit dem Messer in den Torso und durch einen Schlag gegen den  Kopf verletzt. Da die vorhandene Bargeldsumme nur gering war, warteten die Täter noch das Eintreffen der Lebensgefährtin (48 Jahre alt) des 50-Jährigen ab. Als die Frau zu Hause eintraf wurde auch sie unter Bedrohung mit den Schusswaffen zur Herausgabe ihres Geldes aufgefordert. Neben dem geraubten Bargeld nahmen die Täter noch diversen Schmuck an sich. Sie erbeuteten letztlich eine dreistellige Summe Bargeld und Schmuck, vorwiegend Damen-Goldschmuck (Ketten, Ringe, Ohrringe).

Gegen 18.15 Uhr verließen die Täter die Wohnung in unbekannte Richtung. Die Opfer hatten sie in einem Raum der Wohnung eingeschlossen. Es gelang dem Paar wenig später einen Notruf abzusetzen.

Nach derzeitigen Erkenntnissen könnte ein weißer Pkw Audi (Limousine) mit der Tat in Verbindung stehen. Ein solches Fahrzeug  wurde gegen 17.50 Uhr von Passanten vor dem Haus des überfallenen Ehepaares wahrgenommen. Eine intensive Fahndung der Polizei führte  nicht zum Antreffen tatverdächtiger Personen.

Die Täter konnten von den Geschädigten wie folgt beschrieben werden: Alle drei Täter waren zirka 20 bis 25 Jahre alt, 170 bis 175 Zentimeter groß, hatten eine schlanke Figur und sprachen deutsch mit Akzent. Untereinander sprachen sie nicht deutsch, sondern, nach Einschätzung der Opfer, türkisch. Alle trugen blaue Jeans und  helle Turnschuhe. Ein Täter trug graue, an den Handinnenflächen geriffelte, Stoffhandschuhe (in Baumärkten erhältliche Gartenhandschuhe), die beiden anderen trugen eine Art Latexhandschuhe. Zwei Täter trugen als Oberbekleidung ein schwarzes Sweatshirt mit hochgezogener Kapuze. Ein Täter trug eine farblich nicht näher beschriebene Jacke und eine graue Wollmütze mit blauen Streifen, die er weit ins Gesicht hinuntergezogen hatte und einen grauen, zerzausten Wollschal. Zwei Täter führten je eine silberfarbene Pistole, einer ein zirka 30 Zentimeter langes Küchenmesser mit schwarzem Griff mit sich.

Hinweise bitte an die Polizei in Homberg, Telefon (05681) 7740.(ots)



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3 Kommentare zu “50-Jähriger an Haustür überfallen und mit Messer schwer verletzt”

  1. Geronimo

    Echt unglaublich, wie sich unsere Gesellschaft entwickelt.

    Ich bin auch schon mal an der eigenen Haustür überfallen worden. Habe dem Täter die Tür vor der Nase zugeschlagen, wonach er mit seiner Faust durch die Scheibe der Tür geschlagen hat, um ins Haus zu kommen.

    Ich griff schnell zum Telefon, rief die Melsunger Polizei an und sagte, dass mich gerade jemand an meiner Tür überfallen hat und nun versucht, in mein Haus einzudringen. Der Beamte am Telefon sagte mir, in etwa einer Dreiviertelstunde könnten seine Kollegen da sein. Ich fragte, ob es nicht schneller ginge, wir hätten ein Baby im Haus, und er antwortete mir, dass es bald noch länger dauern würde, wenn man weiter Stellen abbaue. Freund und Helfer, danke.

    Von daher gut, dass hier die Kollegen aus Homberg ermitteln.

  2. Typ aus Melsungen

    Mit den Officers aus Melsungen habe ich auch schon meine Erfahrungen. Mir ist mal jemand ans Auto gefahren, ohne seine Adresse zu hinterlassen. Habe Anzeige erstattet – Fahrerflucht. Die Polizisten haben „ermittelt“ und mir nach zwei oder drei Wochen mitgeteilt, dass das erfolglos verlief. Inzwischen hatte ich längst den Verursacher durch Klingeln an den umliegenden Häusern ausfindig gemacht und mit seiner Versicherung alles geklärt.

  3. Naddel

    Ich habe die Herren bei der Melsunger Polizei auch nicht als so fähig erlebt. Da war mal nachts einer über meine Motorhaube geturnt und hatte dabei einen dicken Fingerabdruck hinterlassen. Den hätte man wahrscheinlich so abfotografieren können so fett schwarz und fett war der. Aber als ich das bei der Polizei meldete haben die gesagt man könnte davon keinen Abdruck nehmen. Im Fernsehen geht sowas in Melsungen nicht.


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