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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 12. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

Breitband-Internet: Machbarkeitsstudie läuft

Nordhessen. Damit alle Haushalte in Nordhessen langfristig Internetzugänge mit einer Geschwindigkeit von mindestens 25 bis 50 Megabit pro Sekunde zur Verfügung haben, soll ein entsprechend leistungsfähiges Datennetz ausgebaut werden. Mit der Erstellung einer Machbarkeitsstudie hat das Regionalmanagement jetzt die Broadband Academy GmbH mit Sitz in Bad Hersfeld beauftragt. Ab sofort wird deshalb in allen fünf Landkreisen und der Stadt Kassel eine Bestandsaufnahme durchgeführt, im Spätsommer 2012 wird das beauftragte Unternehmen ein Konzept zum Aufbau einer Breitbandhochleistungsinfrastruktur auf Glasfaserbasis vorlegen. Das Ergebnis sind konkrete Handlungsempfehlungen auf Grundlage einer Investitionsrechnung, Basis-Netzkonzeption und eines Business Cases.

„Ein derartig überregionaler Schulterschluss ist nicht nur in Hessen einzigartig und bestätigt einmal mehr, dass die Verantwortlichen in der Region Nordhessen mit dieser ganzheitlichen Herangehensweise frühzeitig und sehr gezielt die Entwicklung einer nachhaltigen und leistungsfähigen Kommunikationsinfrastruktur der Zukunft vorantreiben wollen“, sagt Landrat Stefan Reuß, Aufsichtsratsvorsitzender der Regionalmanagement Nordhessen GmbH. Für die Finanzierung der Studie stellt das Land Hessen Fördermittel bereit.

Viele nordhessische Kommunen haben sich in den letzten zwei Jahren erfolgreich um eine Breitband-Grundversorgung gekümmert. Verschiedene regionale Telekommunikationsunternehmen bauen aktuell ihre Netze in Nordhessen weiter aus. Langfristig ist es notwendig, dass Haushalte, aber gerade auch Firmen in der Region, Internetzugänge mit einer größeren Geschwindigkeit zur Verfügung haben. Dieses Ziel verfolgen die nordhessischen Landkreise und die Stadt Kassel gemeinsam mit der Regionalmanagement Nordhessen GmbH.

Hintergrund: Die Anforderungen an die Leitungskapazität von Internetanbindungen sind in den vergangenen Jahren unter anderem durch Anwendungen wie YouTube, Facebook & Co oder auch Cloud Computing und Videotelefonie enorm gewachsen. „Die Verfügbarkeit von leistungsfähigen Datennetzen ist heute ein elementarer Standortfaktor und zudem wesentliche Voraussetzung für die Stabilisierung des ländlichen Raums“, erläutert Regionalmanager Holger Schach. (red)



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