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Punkte im Spitzenspiel der Landesliga blieben in Ostheim

TSV Ost-Mosheim – HSG Baunatal 32:29 (25:14)

Ostheim. Auch gegen den Favoriten Baunatal, die als einzige Mannschaft bisher den Spitzenreiter Hersfeld besiegten, wollte Ost-Mosheim seine Heimbilanz ohne Punktverlust erhalten. Baunatal wollte mit einem Sieg gegen Ost-Mosheim seine Anwartschaft auf die Meisterschaft untermauern. Alle Voraussetzungen für ein hochklassiges Spiel. Zwar musste Ost-Mosheim auf Wojtek Lalek verzichten, der sich am Freitag beim Abschlusstraining eine Zerrung zuzog, sonst waren aber alle Spieler an Bord. Auch Baunatal warvollzählig. Von Beginn an zeigte sich, dass die Gäste hauptsächlich auf ihre schnelle Mitte zählen würden. Ost-Mosheim hielt dagegen mit einer offensiven Abwehr und sehr guten Positionsspiel.

Allerdings ergab sich in der ersten Hälfte bereits eine spielerische Überlegenheit für Ost-Mosheim, die allerdings sich nicht im Ergebnis ausdrückte, da man bei den Schiedsrichtern im Bezug auf Siebenmeter-Entscheidungen, Zeitstrafen und weiteren Entscheidungen nicht gerade zu Gunsten der Heimmannschaft entschied, sondern die Gäste bevorteilte. Dies beweist die Siebenmeterbilanz von 1:4 und die Zeitstrafen von 4:2 und weitere Entscheidungen, unter anderem die unterschiedliche Auslegung der Passivregelung bei beiden Mannschaften.

Bei Ost-Mosheim erkannten beide Schiedsrichter immer wieder nach einigen Abspielen auf passives Spiel, bei Baunatal konnten selbst nach dem seltenen Zeichen mit erhobenen Arm noch bis zu sieben Stationen weiter gespielt werden. Nach angezeigtem Zeitspiel bei Ost-Mosheim nutzten die schnellen Baunataler immer wieder den dadurch erzielten Ballgewinn zu schnellen Toren aus der 2. Welle. So blieb das Spiel in der ersten Hälfte ausgeglichen.

Ost-Mosheim verstand es immer wieder auch in Unterzahl das Spiel offen zu halten. Hier zeichneten sich vor allen Dingen Helge Kersten und Maxi Kranz im Angriff aus.

Spielverlauf in der 1. Hälfte:
1:0, 2:1, 3:2,4:3, 4:4, 4:5, 5:6, 6:6, 6:7, 7:8, 8:9, 9:10, 9:11,10:11,10:12,11:12, 11:13, 12:13, 12:14, 13:14, 14:14,15:1 4.

Die kämpferische Leistung von Ost-Mosheim zeigte trotz der offensichtlichen Benachteiligung, dass man sich nicht von dem eingeschlagenen Weg abbringen lassen wollte. Besonders engagiert war man in der Abwehr, so dass die gefährlichen Rückraumspieler von Baunatal, bis auf Kusiek, nicht so wie sonst zur Entfaltung kamen.

Man war gespannt ob beide Mannschaften dies hohe Tempo auch in der 2. Hälfte würden halten können. Doch hier wurden die Erwartungen von den Anhängern beider Mannschaften nicht enttäuscht. Es entwickelte sich auch nach der Pause ein hochklassiges Handballspiel. Beide Seiten wollten den Sieg und so ging man sehr engagiert zu Werke. Hier deutete sich aber an, dass Ost-Mosheim an diesem Tag nur sehr schwer zu bezwingen sein würde. Bewundernswert der Kampfgeist der Mannschaft und die Umsetzung der vom Trainer vorgegebenen Strategie. Die Schiedsrichter blieben ihrer Linie mit der unterschiedlichen Auslegung des Zeitspieles treu, doch Ost-Mosheim kam dann immer wieder durch die überragenden Angreifer Amine Remus und Maxi Kranz zu spektakulären Toren. Als dann ab der 45. Minute das Angriffsspiel wieder ins Stocken geriet, war es Matthias Proll der durch zwei wichtige Tore wieder den Torreigen eröffnete.

Doch Baunatal steckte nicht auf und kam immer wieder durch den nun nicht mehr aufzuhaltenden Florian Kusiek oder Eugen Giesbrecht zu den Anschlusstreffern. Sicherlich war auch mit spielentscheidend, dass Stephan Wicke gerade in den letzten zehn Minuten einige wichtige Bälle abwehren konnte.

Als Matthias Proll in der 54. Minute den dritten gegebenen Siebenmeter für Ost-Mosheim zum 28:26 sicher verwandelte, war Ost-Mosheim dicht am doppelten Punktgewinn. Doch Baunatal steckte nicht auf und nutzte dann wiederholt die schnelle Mitte aus. Als dann Matthias Proll in der 57.Minute die rote Karte erhielt war Baunatal wieder in Überzahl. Doch Ost-Mosheim konnte auch in Unterzahl  überzeugen. Es war dann Maxi Kranz der in der 58. Minute das wichtige 30:28 erzielte. Nun war mindestens ein Punktgewinn für Ost-Mosheim drin. Doch es sollte noch besser kommen, zwar war Baunatal noch einmal zum 30:29 erfolgreich, doch nun dominierte Ost-Mosheim so stark, dass auch in der letzten Minute noch zwei Treffer erzielt werden konnten.

Spielfilm der 2. Hälfte:
15:15, 17:15, 17:16, 18:16, 18:17, 18:18, 19:18, 19:19, 20:19, 20:20, 21:20, 21:21, 22.21, 22.22, 23:22, 24:22, 24:23, 25:23, 25:24, 26:24, 26:25, 27:25, 27:26, 28:26, 28:27, 29:27, 29:28, 30:28, 30:29, 31:29, 32.29.

Alles in allem ein verdienter Sieg von Ost-Mosheim der zeigt, dass die Mannschaft sich im Duell mit den Spitzenmannschaften bewährt und in der Spielstärke und in der Durchsetzungskraft auf alle Fälle mit den drei ambitionierten Mannschaften Hersfeld, Baunatal und Zwehren mithalten kann. Wenn man dann überlegt, wie in den beiden verlorenen Auswärtsspielen gegen Hersfeld und Zwehren, auch trotz den knappen Niederlagen, die Mannschaft gleichwertig war, kann eigentlich nur die wirklich unnötige Niederlage in Alsfeld etwas enttäuschen.

Tore:
Amine Remus 7, Maximilian Kranz 6, Helge Kersten 6, Matthias Proll 5/2, Philip Bachmann 5, Sebastian Wicke 2, Daniel Kinnback 1.

Fazit:
Die Vorserie ist nun abgeschlossen, allerdings muss Ost-Mosheim noch ein Spiel gegen Twistetal nachholen, das wird sicherlich nicht ganz einfach werden, da Twistetal in eigener Halle sehr stark ist. Doch egal wie dieses Spiel ausgeht, die Mannschaft hat in der Vorserie an die Leistungen der letzten Serie anknüpfen können und in allen Belangen überzeugt. Besonders überzeugend ist die Abstimmung der einzelnen Mannschaftsteile und die individuelle Stärke der Spieler. Selbst wenn aus der Stammsechs einer einmal eine nicht so überzeugende Leistung bringt, oder ein Spieler ausfällt, es entsteht durch die Einwechselung kein Leistungsgefälle. Wenn dies so bleibt wird man auch in der Nachserie seine Position halten können, zumal dei Spitzenmannschaften Hersfeld und Zwehren noch in Ostheim antreten müssen. (Jürgen König)



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